fullscreen: Wirtschaft als Leben

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,Die Herrschaft des Wortes“, 
nicht minder aus dem Gesichtspunkte zu betrachten, der allein dem 
Geschehen, dem Handeln selber sein Recht läßt. Von einer Ein 
schränkung auf das, was zweifellos an erste Stelle gehört, ist natür 
lich keine Rede. Es gibt überhaupt nichts, was der Historiker zu 
übersehen brauchte; sei es nach dem Klang welcher Worte immer aus 
der All-Einheit des Geschehens herausgebissen. Dieser All-Bezug liegt 
einfach schon in dieser All-Einheit des Erlebten enthalten. Wer 
Dieser nacheifert, mit dem Blicke auf das grüne Handeln, wird trotz 
des notwendigen Ausganges vom „Politischen“ ganz von selber dazu 
gedrängt, jenen All-Bezug in Ehren zu halten, nach „Vollgeschichte“ 
zu streben. Aber die Orgel der Schilderung von Zuständen kann mit 
noch so vielen Registern tönen, um den „Bardengesang“ zu begleiten, 
so führt mit dem letzteren doch der Bericht die Stimme. Er allein 
eifert hier der Einheit nach, in der das erlebte Geschehen um seiner 
selbst willen erschlossen sein will. Alles andere ordnet sich dieser 
Einheit unter; es sondert sich nicht, um eines fremden Gesichtspunktes 
willen, zu einer Einheit für sich aus. „Vollgeschichte“ ist niemals die 
Addition von allen möglichen und einigen unmöglichen der „Ge 
schichten“. Es ist ihr völliges Ineinander, in innigster Verschmelzung; 
jener All-Einheit anempfunden, die mit dem Blick auf das grüne 
Handeln nie anders erschließbar wird, als so, daß allezeit Rückgrat bleibt 
der Bericht vom wuchtigsten Geschehen. 
Mit diesem Versuche, gleich hier den Gesichtspunkt über das 
wortselig gewähnte „Gebiet“, im Grunde also unser Denken über 
das anmaßende Wort obsiegen zu lassen — die Quintessenz der 
Antwort auf diese Ersten Fragen auch der Nationalökonomie — damit 
bin ich der Sache um mehrere Schritte voraus, die ich jetzt nachhole. 
Von allem Bezug zwischen der berichtenden, als einer aus den Ver 
hältnissen unserer Erkenntnis möglichen, und der Historie, als einer 
gewordenen Wissenschaft, sei nun wieder abgesehen. Darauf soll 
uns der Gedankengang erst hindrängen. 
Die Umformungen von der Art des „Geschehnisses“, des „Vor 
ganges“, und des oberpersönlichen Handelns, die auch im Bunde zu 
sammen auftreten, haben etwas gemein. Mag ihr Griff in das erlebte 
Geschehen hinein noch so herzhaft raffend sein, sie belassen das Ge 
schehen, auch nachdem es in diesen Arten umgeformt ist, als ein 
fließendes; zunächst mit zeitlichen und örtlichen Weisem. Auf 
seine Zusammenhänge hin fließt es vor unserem Denken im Bette von 
Zuständen dahin; man denke gleich an das Ausfließen des ober 
persönlichen Handelns aus dem Allerzuständlichsten, dem Zuständlichen 
Gebilde. Genau so erscheint dieses fließende Geschehen von Ent-
	        
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