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stark, haben ihre Mitglieder in fast allen Ortschaften der Ukraine,
korrespondieren sogar miteinander meist ukrainisch und geben
ihre besonderen Fachorgane in der ukrainischen Sprache heraus.
Seit der Kijewer Ausstellung vom Jahre 1913 befinden sich
diese Organisationen im schroffen Gegensatze zu den großrussischen
Genossenschaften, von denen sie als utrainisch-separatistische
bezeichnet werden.
3. Die ukrainische industri elle Arbeiterschaft ist
in der sozialdemokratischen Partei organisiert, welche eigene Vertretung
und eigene utrainische Preßorgane hat. Sehr stark ist
diese Partei u. a. in Kijew und Jekatarinoslaw (wo sich die
wichtigen Eisenwerke befinden) vertreten.
4. Die ukrainisch gesinnte Geistlichk eit, ukrainischnationale
In du sstri ell e und der zum Uirainertum jüngst bekehrte
Teil des A d els haben keine besondere politische Organisation
– meistens gehören sie der national-ukraini
s >? n Partei an, in der sie ihre Tätigkeit entwickeln.
Es muß dabei bemerkt werden, daß der utkrainische Kleina
d el sich ziemlich zahlreich in der linksseitigen Ukraine (östlich
des Dniepr) befindet -– daß die ukrainischen Industriellen
insbesondere im südlichen industriellen Teile der Ukraine vertreten
sind (daß sogar eine Bahnlinie am Ruban sich in den
Händen der Ukrainer befindet) – und schließlich, daß die ukrainisch-nationale
G eisstlichk eit ziemlich stark in der rechtsseitigen
Ukraine, insbesondere in Podolien, vertreten ist. Zur
Nationalisierung der jüngeren Generation der ukrainischen
Geistlichkeit haben insbesondere die geheimen Vereinigungen
in einzelnen theologischen Bildungsansstalten beigetragen, die
jedoch in der letzten Zeit von den russischen kirchlichen Behörden
entdeckt wurden und mit allen Mitteln verfolgt werden.
Der Bischof Parfenyi von Kamenetz Podolsky, der insbesondere
im ukrainischen nationalen Sinne im geheimen gearbeitet hat,
wurde sogar von RKamenetz Podolsky wegen seiner nationalen
Haltung versetzt und die Stelle einem Allrussen anvertraut.
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