Metadata : Kritische Studien zum wirtschaftlichen Problem des Zwei- und Dreischichtensystems in Hochofenbetrieben

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dem Gesichtspunkt der Produktion und ihrer Steigerung,
deren Notwendigkeit allseitig anerkannt wird, scheint ...
das vorliegende Material an Studien über die Arbeitszeitfrage
 nicht so sehr auf die Notwendigkeit einer Verlängerung:
 des Achtstundentages, als auf die Notwendigkeit
einer Steigerung der arbeitsstündlichen Produktion innerhalb
 des Achtstundentages hinzuweisen“ *).
$ 16. Steigerung der arbeitsstündlichen Produktion
unter Beibehaltung der Arbeitszeit,
Nach Lipmann ?) ist ohne Berücksichtigung aller dieser
Bedingungen der arbeitsstündlichen Produktion auch eine
Verlängerung der Arbeitszeit nicht imstande, die Erzeugungsmenge
 zu erhöhen, während eine Ausnutzung der Mittel,
die in ihnen gegeben sind, die Produktion auch ohne Verlängerung
 der Arbeitszeit in ausreichendem Maße zu steigern
vermag; diese Möglichkeiten sind nach seiner Ansicht vor
allem in drei Richtungen zu suchen: Gestaltung der Betriebseinrichtungen,
 Beeinflussung des Arbeitswillens und
Einwirkung auf den Ernährungs- und Ermüdungszustand
des Arbeiters. Damit wird erneut deutlich, daß die Arbeitszeit
 nur als eine „Kinzelheit der Betriebsgestaltung“ ®)
anzusehen ist; nicht aber aus ihrer organischen Einordnung
in die Gestaltung des Betriebsganzen herausgerissen und
einseitig als die entscheidende Größe für die Gestaltung
der Produktion hingestellt werden kann.
Es würde über den Rahmen der vorliegenden Untersuchung
 hinausführen, diese Wege zur Rationalisierung des
ı) Lipmann, Arbeitszeit und Erzeugungsmenge, in „Internationale
Rundschau der Arbeit“, 1924, I. Bd., 6. Heft, S. 521.
aaO. S. 521
3) v. Gottl-Ottlilienfeld, Arbeit als Tatbestand des Wirtschaftslebens,
 S. 310.
            
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