E. Wagner,
Zellerfeld
)sterode .
Juderstadt .
zöttingen Stadt
Jöttingen Land
Northeim . .
Einbeck , .
„ Uslar. .0.0.000. .
Anteil der Kreise: Goslar und Harzburg .
Gandersheim (Braunschw.) .
Worbis (Prov. Sachsen) . .
Heiligenstadt (Prov. Sachsen) .
Münden u. Witzenhausen (Prov. Hannov., Hessen)
Holzminden und Höxter (Braunschw. Westf.}
Fläche qkm (abgerundet)
586,4
386,7
224,0
26.4
180,4
400,9
310,8
348,9
90
200
283
155
270
260
Gesamtfläche Südhannovers!) 3972,5 qkm
(rund 4000 akm).
3. Das südhannoversche Gebiet berührende Volksdichtearbeiten
sind bis jetzt, abgesehen von den Darstellungen des ganzen Deutschen
Reiches, die unser Gebiet nur in größten Zügen wiedergeben können,
zwei, oder wenn wir das ostfälische Hügelland mit berücksichtigen,
drei erschienen,
Die erste Arbeit stammt aus dem Jahre 1892: C. Käsemacher,
Die Volksdichte der thüringischen Triasmulde?). Der Verfasser grenzt,
wie schon die Fassung des Titels besagt, das von ihm zu bearbeitende
Gebiet durchaus nach geologischen Gesichtspunkten ab, um auf diese
Weise eine von den drei Etagen der Trias bedeckte Fläche zu erhalten,
die von der Saale bis zur Leine reicht. Auf dieser Unterlage
nimmt er mit Hilfe mathemathischer Figuren (Quadrate von 35 qkm
Fläche) eine Zusammenfassung mehrerer Dichtegruppen vor, auf Grund
deren er seine Dichtigkeitskurven zieht. Geologisch ist also lediglich
die Abgrenzung des Gesamtgebietes, während die Dichteberechnungen
auf keine der Unterabteilungen der Trias basiert werden. Seine Methode
hat Neukirch?) eingehend besprochen, uns interessiert hier, daß
ar einen Teil unseres Gebietes im Nordwesten seiner Karte (1: 400 000)
zur Darstellung bringt, nämlich das Eichsfeld mit einem Stück des
südwestlichen Harzvorlandes und das Leinethal bis unterhalb Nörten.
Der von ihm gewählte Maßstab, sowie seine weitgefaßte Skala (—25,
—75, —125, —225, über 275) lassen naturgemäss die Details nicht
so hervortreten, wie es unsere Karte thut, wenn auch das Hauptresultat
das gleiche ist. So erscheinen auch bei Käsemacher die Umgebung
von Duderstadt sowie das Leinethal als dichter besiedelte Gebiete
(bis 125), während die seitlichen Höhenzüge des Leinethales sowie das
Eichsfeld und das Harzvorland eine dünnere Bevölkerung (bis 75 auf
1 qkm) zeigen. Die stärkere Verdichtung jedoch in den größeren Thälern
les Eichsfeldes, sowie die allmähliche Abnahme der Dichte nach oben
Wlaliiss.
‘) Siehe Note 2 8. 7.
”) Forsch. VI, 1892.
7 Neukirch, Studien über d. Darstellbarkeit d. Volkd. m. Rücksicht a. d.
Nasgau, S. 33 u. 37.