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befassten, die bei uns von der philosophischen Fakultät gelehrt
werden, zählten nur eine geringe Zahl von Studenten.
Man mass hierfür hauptsächlich der Oertlichkeit die Schuld
bei und glaubte, dass Johannesburg mit den Witwatersrand-Minen
als natürlichen Laboratorien wohl der günstigste Ort für eine
technische und Bergbau-Hochschule sei, dass aber für das Studium
der übrigen Fächer sich ein stiller Ort wie Pretoria weit besser
eigne und auch bei den Eltern grösseren Anklang finden werde.
Wiederum wurde von der Regierung eine Kommission eingesetzt,
um das bestehende Hochschulwesen einer gründlichen Prüfung
zu unterziehen und neue Vorschläge zu machen. Diese Kommission
(siehe Correspondence relating to the Organisation of Higher Education
in the Transvaal 1908 pp. 11 und 12) schlug vor:
1. dass
Latein (Sprache, Literatur) und römische Geschichte,
Griechische (Sprache, Literatur) und griechische Geschichte,
Englisch: Sprache und Literatur,
Holländisch: Sprache und Literatur,
Von anderen modernen Sprachen wenigstens:
Französisch: Sprache und Literatur,
Deutsch: Sprache und Literatur,
Moderne Geschichte,
Logik, Psychologie und Philosophie,
Reine und angewandte Mathematik,
Physik und Chemie,
Botanik und Zoologie,
Geologie,
Pädagogik,
Hebräisch,
Staatswissenschaft und weitere noch wünschenswert erscheinende
Fächer,
b. Rechtswissenschaften,
c. Feldmesskunde
in Pretoria gelehrt werden sollten,
N.
2. dass
Ingenieurwissenschaften sowie Bergbau und damit verwandte
Fächer, ferner Rechtswissenschaften und Feldmesskunde.,