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Jahres 1859 his auf 1 zu 15*21, um sich dann bis zum Jahre
1867 allmälig wieder auf 1 zu 15*57 zu heben.
Offenbar entspricht aber diese Veränderung, die im ]\Iaxi-
mum 1 Percent nicht erreichte, den oben erwähnten gewaltig
wirkenden Ursachen nur sehr unvollkommen. Kalifornien und
Australien, zwei Länder, die früher als Goldproducenten gar
nicht in Betracht gekommen waren, hatten in dieser Epoche,
gering gerechnet, für :f5(M> Millionen Gulden neues Gold auf
den Markt geworfen und an Silber nahmen die ostasiatischen
Länder mehr von den europäischen Märkten, als die Gesammt-
production von Jahr zu Jahr betrug. Dadurch kam es, dass
der Edelmetallvorrath der Länder abendländischer Civilisation,
der 184Í* noch auf IJ' j Milliarden Franken in Gold und 20
il Harden in Silber geschätzt wurde, also aus 58 Percent in
Silber und 42 Percent in Gold bestand, 1867 umgekehrt aus
42*5 Percent Silber und 57*5 Percent Gold sich zusammen
setzte. •')
*) Nach den Londoner
folgende Werthrelation:
. 1851
1852
1853
1854
1855
1856
1857
1858
1859
1860
1861
1862
1863
1864
1865
1866
1867 . •
Die tranzö
Silhcrpreisen ergibt sich von 1851 bis 1867
DurcbBchnittspieis de«
Jahre« Werthrelation
l’ence per Unze St.
Amerika s, wie folgt
61
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61t,
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61%
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61*,
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62
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1849
1850
he Kn.jnête schlitzte den Kdelmetallvorrath Europa’« und
Francs
Oold Silber Zunammen
. . 11.413.259., 20,075.243.« 34,488.502.«
. . 14,788.014., 20,050 910.« 34,838.924«