Full text: Währung und Handel

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,.l[onometallÍ3ten“ maclieii, ist der, class diese in '''«n An- . 
schauungen vom Zufall geleitet seien. Gestern sei es das hillier 
gewesen, heute das Gold, morgen werde es vielleicht wiecler 
das Silber sein, welehes zum alleinigen Geldstoffe gewählt 
wird, denn die Prodnetionsverhältnisse kdnnten wechseln, wie 
sie gewechselt haben, und da man immer jenes Metall in 
Acht erkläre, dessen Ausbeute zufällig über das norma e 
Mass gestiegen sei, so würde die monmnetalliache Doctrin 
die gebildete AVelt steten Störungen des Geldwesens aussetzen. 
Dieser Vorwurf zeugt von einer merkwürdigen Verkennung 
geschichtlicher ïhatsachen und Verhältnisse. Man 
(Icdd als Währungsmetall nicht deshalb vor, weil diebilbei- 
ausbeute steigt, sondern aus ganz anderen Gründen , die theils 
im vorigen Capitel bereits angedeutet wurden, theils in den 
folgenden noch ausführlich besprochen werden sollen. Ins 
besondere aber sind Kngland sowohl als Deutschland zur Gold- 
machte, oder auch nur vorhergesehen werden ¡'"»"G- • 
sneciell in Deutschland hat Soetheer seine schliesslich von 
so grossem Krfolge gekrönte Agitation für die Goldwährung 
in einem Momente eingeleitet, wo das Silber im Preise ges iegen 
war und die pacitischen Goldländer die unge heuersten Guau- 
hervorragende Nationalökonoinen seinerzeit den Uebeiga g 
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