Full text: Ueber einige Verwaltungseinrichtungen und das Tarifwesen auf den Eisenbahnen Englands

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Die Gütertarife. 
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immer weiter über die Grenzen der eigentlichen Trans- 
l'ortleistung hinaus ausgedehnt. 
Hass die geschilderten Verhältnisse besonders auch für 
Beschränkung des Kohlenverkehrs auf bestimmte Stationen 
einzelne Addressaten *), von Bedeutung gewesen sind, 
sich wohl annehmen. Diese findet sich übrigens nicht 
^ücbweg; z. B. auf der erwähnten Station King's Cross 
Jeder Kohlen empfangen, vielleicht mit ein Grund für 
häufigeren Verkehrsstockungen dort! 
den merchandise Verkehr trifft Alles das nicht zu, 
lad^ eine besondere, auf bahnseitiges Ein- und Aus- 
und An- und Abfahren basirte, in jeder Beziehung 
j^^^.^üglich bewährte Organisation hat. Da die Güterzüge 
^®*st des Nachts gehen, findet die Anfuhr gewöhnlich Nach- 
die Abfuhr Vormittags statt. Die erstere erfolgt auf 
de Seitens der Versender bei der Expedition oder 
m der Stadt eingerichteten Sammelstellen und Agenturen ; 
giösseren Kaufieuteh fahren die Ilollwagen auch ohne An- 
^¡eldung 
^’i^htun 
S regelmässig hin. Die angefahrenen Güter werden 
Ssweise auf den Ladeperrons innerhalb des Güter- 
, Appens, zusammengebracht und sofort verladen, wobei 
am Wagen die Erachtkarte bis auf die, nachher 
Ul ^^^^^iHonsbüreau erfolgende, Eintragung des Tarifsatzes 
^iiul der Eracht fertig gestellt wird. Die Geleise 
, überall in die Güterschuppen hineingeführt und häufig 
^ Hrehscheiben, neuerdings mehr durch Schiebebühnen 
Verb 
^^duen, 
Bi 
^’üden, um gleich im Schuppen die beladenen Wagen 
fiie entladenen bei Seite schaffen zu können, 
^eit Manipulation geschieht mit äusserster Schnellig- 
Verk vielfach wird sogar Ankunfts- und Abgangs- 
Purr^^^ Bl demselben Raum und auf denselben Lade- 
§ele.!^^ ^bgefertigt, so auf der, in der City von London 
Broad Street Station der North London Bahn, welche 
ü täglichen Aus- und Eingang von 1000 Wagen mit 
^ Vergl. S. 37. 
Die Organi 
sation des 
merchandise 
Verkehr. 
Btthnseitipe 
An- und Abfuhr. 
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