66
Personentarife.
Personenzugs
preise.
erfahrungsmässig der V erkehr derselben in Deutschland,
wenigstens zu einem grossen Theile, nicht der dritten Klasse
entzogen, sondern ein ganz neuer, durch den billigen Ih’eis
erst geschaffener ist.
Schnellzugs- und Eine bemerkeiiswertlie Erscheinung ist, dass die meiste^
Schnellzüge in England auch 3. Classe führen, und dass
ferner, ein ebenso hervortretendes Symptom für die Tea'
denz, die Benutzung der Schnellzüge nicht finanziell
erschweren, die Fahrpreise für die Schnellzüge fast aui
allen Bahnen denen der Personenzüge gleichstehen,
Unterschied liegt sonach nur in der geringen Fahrgß'
schwindigkeit und dem häufigerem Anhalten der letzterea-
Während bezüglich des zweiten Punktes nur wenig Hei'
nungsverschiedenheit herrscht, sind die Ansichten über
die Zweckmässigkeit der erstem Massregel noch niebr
getheilt, und viele Bahnen haben sich nur aus Concurrea^'
rücksichten dazu entschlossen.
Wenn trotzdem die Schnellzüge nicht überlastet sind,
erklärt sich dies aus der grossen Zahl Züge, und
eben dadurch möglichen Gruppirung der Anhaltspunkte
die einzelnen Züge, sowie der Züge selbst. Die Schnell'
Züge halten nur auf wenigen Stationen, und ihr Fahrpla”
wird ausschliesslich nach dem Bedürfniss des weitergeheiH®*^
Verkehrs eingerichtet. Dazu kommt, dass auch die übrig®’’
Züge mit bedeutender Geschwindigkeit fahren, und
man endlich für Zeiten, wo grössere Frequenz zu
warten steht, sehr bereitwillig zur Einlegung neuer
schreitet.
Verminderung (^^11 gleiclieu Preiseii für alle Züge, sind zur weseat^
der Bilietsorten liclieu Minderung der Billetsorten und Vereinfachaac
durch die gleichen _ , n .;iirß
Preise für des Billetweseus, keine be sondern Billets für Schnelle a«?
nöthig, und im Zusammenhänge hiermit steht die
falls vereinfachende und erleichternde Einrichtung, dass
Billets nicht, wie in Deutschland, für die einzelnen Züge, s®”