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wenige durch eigene Schuld verkomnicue Subjekte aus verschiedenen
Gesellschaftsklassen sich darunter befinden. Sentimental
wird der „N. Social-Demokrat", wenn er in demselben
Artikel fortfährt: „Noch schrecklicher ist es, daß 14
„Personen im Armenhause selbst vor Hunger gestorben sind!
„Wer kann sich darüber wundern, wenn man sich daran erin-„nert,
daß von 8 Uhr Abends bis 8 Uhr Morgens gar
„keine Nahrung verabreicht wird und alte, schwächliche Män-„ner,
welche die grobe, kärgliche Kost des Armenhauses nber-„haupt
nicht verdauen können, während dieser Stunden ohne
„alle Erfrischung bleiben." Der Zweck, woraus der ganze
„Artikel hinausläuft, wird in den Schlußsätzen erreicht: .Die
„Zahl derer kommt hinzu, welche durch Selbstmord aus Noth
„endeten, und die jener Opfer der heurigen Produktionsweise,
„die durch den Mangel eine tödtliche Krankheit erlitten, ist
„ganz unberechenbar groß. Es ist ein Massenmord uns
„enthüllt, ein Mafienmord durch Hunger."
Einen weiteren Massenmord an Kindern des Proletariats
entdeckt der „N. Social-Demokrat" in Frankreich. Er beginnt
einen Leitartikel (1874, 151) mit den schauerlich
klingenden Worten: „Die Kinder des Proletariats." „Für
„Euch ist kein Platz in der Welt" — wahrlich ein gräßliches
„Wort ist dies, welches die moderne Gesellschaft durch den
„Mund des Oekonomen Malthus den Proletarier!indern
„zuruft, welche hilflos und elend das Licht der Welt erblicken."
Es wird sodann mitgetheilt: „Schon im Jahre 1868 wies
„der Dr. Brochard in einer voir der Akadeniie der Wissen -
„schäften preisgekrönten Broschüre nach, daß jährlich mehr als
„100,000 Säuglinge vor Hunger und Elend zu Grunde
„gingen. Das Uebel hat seitdem nur noch größere Dimen-„sionen
angenonlnien. Bon den circa 55,000 alljährlich in
„Paris geborenen Kindern stirbt die Hälfte vor volleitdetem
Schulter, Die bociat-Demotratir. 7