Full text : Die Zölle und Steuern sowie die vertragsmässigen auswärtigen Handelsbeziehungen des Deutschen Reiches

254

v.  Aufseß:  Die  Zölle  und  Steuern  des  Deutschen  Reiches.

vom  4.  Mai  1883),  Korea  (Vertrag  vom  26.  November  1883),  Liberia
(Vertrag  vom  31.  Oktober  1867),  Mexiko  (Vertrag  vom  13.  Juli  1881),
Niederlande  (Vertrag  vom  31.  Dezember  1851),  Oesterreich-Ungarn
(Vertrag  vom  23.  Mai  1881),  Persien  (Vertrag  vom  11.  Juni  1873),
Porttlgal  (Vertrag  vom  2.  März  1872),  Rumänien  (Vertrag  vom  14.  Nov.
1877),  Schweiz  (Vertrag  vom  23.  Mai  1881),  Serbien  (Vertrag  vom
6.  Januar  1883),  Spanien  (Vertrag  vom  12.  Juli  1883),  Türkei  nebst
Bulgarien,  Ostrumelien  und  Egypten  als  türkische  Provinzen  (Vertrag ­
  vom  30.  März  1862)  und  Friedensvertrag  vom  13.  Juli  1878  zwischen
Deutschland,  Oesterreich-Ungarn,  Frankreich,  Großbritannien,  Rußland  und
der  Türkei;  Vereinigte  Staaten  von  Nordamerika  (Vertrag  zwischen
Preußen  und  diesen  Staaten  und  Nordamerika  vom  1.  Mai  1828),  abgedruckt
in  Beutner,  Handels-  und  Schifffahrtsverträge  der  deutschen  Staaten  von
1881  S.  385/)  Schweden  und  Norwegen  (Verträge  mit  Hamburg  und
Bremen  vorn  1.  Mai  1841,  mit  Oldenburg  vom  1.  April  1843,  mit  Mecklenburg-Schwerin ­
  vom  10.  Oktober  1846,  mit  Lübeck  vom  14.  September  1852/)
und  Dänemark  (Vertrag  mit  Preußen  vom  26.  Mai  1846  und  Wiener
Friedensvertrag  von  1864)?)
Nach  der  Zeit  ihrer  Entstehung  geordnet  sind  bis  jetzt  folgende  Verträge
abgeschlossen  worden?)
1.  Der  Handels-  und  Schifffahrtsvertrag  zwischen  Preußen  und
den  übrigen  Staaten  des  Deutschen  Zoll-  und  Handelsvereins  und  den
Niederlanden  vom  31.  Dezember  1851?)
Nach  Kündigung  des  älteren  Vertrages  vom  21.  Januar  1839  im
Jahre  1841 6 )  waren  mehrere  Jahre  verflossen,  ohne  daß  die  Handelsverhältnisse ­
  der  Niederlande  zu  dem  Zollvereine  zu  irgend  welchen  Erörterungen
Anlaß  gaben.  Nachdem  jedoch  die  Niederländische  Regierung  im  Jahre  1850
dem  Preußischen  Ministerium  den  Wunsch  allsgesprochen  hatte,  sich  bezüglich
der  kommerziellen  Beziehungen  mit  dem  Zollverein  zrl  verständigen  und  durch
eine  Reihe  von  Gesetzen,  welche  am  1.  Januar  1851  ins  Leben  traten,  alle
differentialen  Rechte  zur  Begünstigung  der  nationalen  Schifffahrt,  alle  Dnrchgangszvlle
  und  sonstige  Abgaben  auf  dem  Rheine  irnd  der  Mel,  sowie  das
Verbot  der  Ertheilnng  von  Seebriefen  an  die  nicht  in  Holland  gebauten
Schiffe  aufgehoben  hatte,  so  war  ein  günstiger  Ausgang  dķr  Verhandlungen
zu  erwarten.  Dieselben  endeten  auch  mit  der  Unterzeichnung  des  genannten
Handelsvertrags  vom  31.  Dezember  1851  zu  Haag?)

1)  S.  a.  Zentralbl.  des  Reichs  1885  S.  48.  Bundesrathsbeschluß  v.  20.  Febr.  1885.
2 )  S.  a.  Zentralbl.  des  Reichs  1885  S.  48.  Bundesrathsbeschluß  v.  20.  Febr.  1885.
8 )  S.  a.  a.  O.  1885  S.  190.  Bundesrathsbeschluß  v.  30.  April  1885.
4 )  Die  Zollanschluß-Verträge  mit  Luxemburg  und  Oesterreich  wegen  der  Gemeinde  Jungholz ­
  gehören  nicht  hieher  und  sind  bereits  in  Abschnitt  III  und  außerdem  je  nach  Bedürfniß
erörtert.
Ş  *)  Abgedruckt  in  der  authentischen  Sammlung  der  Handels-  und  Schifssahrtsverträge
Deutschlands  mit  dem  Auslande  von  1851  bis  1872  (Anhang  zu  den  Verträgen  und  Verhandlungen ­
  über  die  Bildung  und  Ausführung  des  Deutschen  Zoll-  und  Handelsvereins,
Beà  1872)  S.  338  ff.;  Preuß.  Handelsarch'iv  1852  Bd.  I  S.  239;  Zentralblatt  1852
b)  Weber's  Geschichte  des  Deutschen  Zollvereins  S.  163  ff.  über  die  Gründe  der
Kündigung.
')  Schaumburg  -  Lippe  und  Oldenburg  traten  demselben  am  11.  resp.  19.  Oktober
1854  bei.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.