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durch keine Schranken gehemmt, das Recht. Grundbesitz zu erwerben,
kann Niemand verkümmert werden. Daß der deutsche
Handel und die durchaus konkurrenzfähige deutsche Industrie
bei diesem internationalen Wettbewerb nicht zu kurz kommen
werden, läßt sich von vornherein annehmen.
Deutsch-Südwcftafrika. Die deutsche Interessensphäre
in Südwestafrika wird, Abmachungen mit Portugal und
Großbritannien zu Folge, folgender Maßen begrenzt. Im Norden
bildet von Westen nach Osten der K une ne die Grenze
von seiner Mündung bis zur zweiten Stromschnelle im Kemmageb
i rge, von da eine dem Breitengrad folgende Linie, bis
diese den Kubango trifft, sodann der Lauf dieses Flusses bis
zum Orte Andara, und schließlich eine gerade Linie, welche
genannten Ort mit den Mololofällen des Sambesi verbindet.
Im Süden wird bekanntlich das deutsche Gebiet von
der englischen Kapkolonie durch den Oranje fluß geschieden.
Die Ojtgrenze gegen Britisch-Betschuanaland
folgt von Süden nach Norden dem 20. Längengrad östlich von
Greenwich, vom Oranjefluß bis zu der Stelle, wo er den 22.
Grad südlicher Breite schneidet. Von diesem Punkte bis zur
Nordgrenze hat das deutsche Interessengebiet keine Abgrenzung
erfahren, jedoch haben die Engländer wohlweislich dafür gesorgt,
daß keine unmittelbare Berührung mit den Boerenrepubliken
stattfinden kann, indem sie sich das ausgedehnte Betschuana-Land,
welches, soweit es südlich vom 22. Breitengrade ge
legen ist, genannte Republiken von Dcutsch-Südwestafrika trennt,
vorbehielten; die Südafrikanische Republik nämlich liegt
südlich von diesem Breitengrad, ohne ihn zu berühren. Außer
dem haben sie mit dem Häuptling des großen und mächtigen,
nördlich von Transvaal gelegenen Ma te be le-Reiches, Loben-