Full text : Die Deutschen im Auslande

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unter  ihnen.  Der  vielgefeierte  Hendrik  Conscience  war  ein
warmer  Verehrer  unseres  Volkes  und  von  den  Gesinnungen
des  berühmten  vlämischen  Dichters  Emanuel  Hiel  geben  dessen
„Lieder  an  Deutschland"  hinreichend  Zeugniß.  Von  einem
dieser  Lieder,  einem  Dankeslied  für  die  Siege  der  Deutschen  in
den  Jahren  1870/71,  seien  hier  einige  Verse  hergesetzt,  da  sie
für  die  Auffassung  des  vlämischen  Dichters  und  mancher  seiner
Stammesgenossen  charakteristisch  sind:
Hoe 1  zullen  wij  u 2  *  danken,  o  Duitsche  Broederschaar
Gij  '  die  door  moedig  kanipen  ons  reddet  van’t  gevaar
Der  Fran  sehe  rooverbenden,  die  van  Germaniens  Rijn
En 4  ook  der  Maas,  der  Schelde  de  Meesters  wilden  zijn?
Ach,  gij  die  werdt  gebroken,  verscheurd, 5  ter  dood
gewond
Ach,  gij  die  ligt  hegraven  in  vreemden  Franschen  grond
Hoe  zullen  wij  u  danken?  —  wan’t 0  door  uw  heldendood
Verlostet 2  gij  ook  Viaandren  uit  dwang,  gevaar  en  nod.
1)  wie,  2)  euch,  3)  ihr,  4)  und,  5)  zerrissen.  6)  denn,  7)
erlöstet.
(Das  Gedicht  ist  einem  in  der  „Teutschen  Post"  (1887,
Heft  11/12)  erschienenen  Aufsatze  des  Dr.  Vormeng  über  die
vlämische  Bewegung  entnommen).
Holland.  Die  Holländer  sind  Abkömmlinge  von  drei  urdeutschen
  Stämmen,  den  Sachsen,  Friesen  und  Franken.
Wie  es  von  echten  Germanen  nicht  anders  zu  erwarten  ist,
stehen  sie  ihren  deutschen  Stammesgenossen  feindlicher  gegenüber
als  irgend  einer  fremden  Nation.  „Leelijke  Mos"  ist  die  gewöhnliche ­
  Bezeichnung  für  den  Deutschen,  während  dieser  wieder
den  Holländer  mit  „Kaaskop"  zu  rcgaliren  pflegt.  Ter  noch
            
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