Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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worden sei, so muss die Form der Lebens^enusskurve 
und somit aueli jene der Nützlielikeitskurve eine andere 
werden. Diese Formänderungen werden allerdings — 
auch hei gleich grosser Ahnahme der individuellen 
\\ eidlisehätzung des Geldes — je nach Art und Ver- 
theilung (33) des Zuwachses des anfänglichen Besitzes 
verschieden sein, doch können wir diese Verschieden 
heiten nicht verfolgen. Wir müssen uns vielmehr darauf 
heschränken, nur jene Wirkung zu hehandeln, die, ah- 
gesehen von der veränderten Aid und Vertheilung des 
anfänglichen Besitzes, lediglich durch die verringerte, 
individuelle \\ erthschätzung des Geldes ausgeüht wird, 
gerade so, wie wenn wir die Kurven zweier Indivi 
duen vergleichen würden, die sich hei sonst gleichen, 
jiersönlichen Eigenschaften und auch hei ganz gleichem 
Anfangshesitze nur darin unterscheiden, dass trotzdem 
ihre individuelle Werthschätzung des Geldes eine ver 
schiedene wäre. Unter dieser Einschränkung und, 
wenn üherdies angenommen werden könnte, dass für 
jede Menge des Artikels A die gleiche Konsumkom- 
hination, wie früher, die vortheilhaftcstc hliche, kömmt 
eine Ahnahme der Werthschätzung des Geldes um z. B. 
10®/„ dadurch zum Ausdruck, dass das Individuum 
bereit und in der Lage wäre, für den mit jeder Menge 
von A verbundenen Lebensgenuss einen entsjirechend 
erhöhten Geldbetrag aufzuwenden. Es werden also 
alle Ordinaten der Lehensgenusskurve im Verhältniss 
von y : 10 länger, daher diese Kurve, sowie die Nütz- 
liehkeitskurve, steiler ansteigend, und die Nachfrage- , 
kurve höher werden. Es würden demnach hei jedem
	        
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