Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

setzimj*'cii Hii8j»eHclil()sseii, in Wirkliclikeit aber 
gerade bierin eine besondere Seliwieri^keit, den Ver 
lauf dieser Kurve riebfi«^ zu beiirtbeilen, so dass eine 
volle Ausnützung!,' des Monojxds von vornherein uii- 
niö^lieb ist. 
Alle diese Krwä^nn^en inaeben sieb aueb bei 
Staatsniono])olen tbatsäeblieb geltend. Bei Speisesalz 
ist die volle Ausnützung- des Monojiols am wenigsten 
denkbar, weil dem tiskaliseben Vortbeile eine sebwere 
Sebädi^un^' der Bevölkerung- ent^e^enstebt, sei es, 
dass einzelne sieb j»'ezwunj»en seben, ibren Salzkonsum 
zu verringern, sei es, dass die dureb den gesteigerten 
Aufwand erböbte Wertbsebätzunj»- des Geldes sie zu 
einer Einsebränkung- direr sonstigen Eebensbaltun^- 
nötbi^'t. Aus diesem Grunde konnten wir früber (12) 
das Speisesalz unbedingt aueb für die Monopolsländer 
in unsere dritte Gru)i])e einreiben, obwol dies, wie 
wir nun wissen, bei vollständiger Ausnützung- des 
^lonopols unmö^'lieb wäre. Bei Luxusartikeln da^reo-en, 
wo solebe Uüeksiebten wep,fallen, wie z. B. bei feinen 
Zigarren, ist der Monoiadsertraj»- an sieb niebt ^ross; 
überdies tindet die Preiserböbiin^' eine Be^renzun^ 
in der Büeksiebt auf die Leichtigkeit des Sebmu^'^els. 
Aueb bei anderen, staatlieben ^lonopolsartikeln bleibt 
der Breis aus anderen, wirtbsebattlieben Rüeksiebten 
oft niebt unwesentlieb hinter der mö^lieben, obersten 
Grenze zurück. Als z. B. in Oesterreieb der Wort 
tarif für Tele:!'ramme, der für die meisten Depeseben 
einer Breiserböbun^- ^leiebkam, ein^etübrt wurde, er- 
o-ab sieb eine Verminderung der Depesebenzabl und
	        
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