Full text: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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(leni Angebote wird ein Artikel, der früher nur den 
Keiehen zngän^lieli war, allinäli^- zu einem (%e^en- 
stande ausgedehnten Verhranehes und kann seldiesslieli 
dem fast allgemeinen Kon sinne erreiehhar werden. So 
sind die nherseeischen G ennssmittel : Zneker, Kaffee, 
Thee, Tabak allmäli»- zu universeller Verbreitung- j»e- 
lan^t, und ist in den letzten Dezennien das Halten 
von Zeitungen, die Henütznn^- der Hriefjmst und des 
Tele^ra])ben, sowie die Anwendung- der Hboto^-rajdiie, 
Gemeingut geworden. Allmäli^- j»-ebt die Vorrüeknnj»- 
der Artikel auf der Stufenleiter der Gru])})eneintbeilnn^- 
immer weiter, und aller wirtbscliaftliebe Fortsebritt 
zielt darauf ab, in möglichst vielen Artikeln der vollen 
Befriedigung- mehr und mehr nabe zu kommen. Je 
mehr man sieb aber bei irgend einem Artikel diesem 
Ziele sebón genähert bat, desto einsebneidender muss 
die Preisermässigung- sein, um den Absatz noeb wesent- 
lieb zu steigern, weil die Expansionsfähigkeit des 
\ erbrauebes nur mehr eine geringe ist, sobald der 
Sebnittjmnkt in den entsebieden abfallenden Tbeil der 
Gesammtnaebfragekurve gerückt ist. 
Sinkt dagegen das Angebot, so kann der Feber- 
gang eines Artikels der dritten (Tru])])e in die zweite 
und endlich in die erste (fruppe erfolgen, doch ver 
halten sieb dabei die wiebtigsten Lebensbedürfnisse 
anders als sonstige, zur dritten (Luppe gehörige Ar 
tikel. Dies kommt in unserer grapbiseben Darstellung 
dadurch zum Ausdrucke, dass die auf ein nnentbelir- 
liebes Lebensbedürfniss bezogene Gesammtnaebfrage 
kurve ON'i (Fig. 16) einen boeb über ihrem Schnitt-
	        
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