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sie den demokratischen Präsidentschaftscandidaten unterstützten»
und so die Union zu einem Freihandelsstaate machten, der
seine Eisen- und Textilwaaren wieder billig von England
kaufte und England in den Stand setzte, die amerikanischen
Ackerbauproducte theuer zu bezahlen. Diese Cobden-Club-
Literatur hat hier wenig Glück gemacht, und man hat wieder
einen republikanischen Präsidenten gewählt.
Die Farmer haben nämlich die Ansicht, dass die Be
dingungen für die Schöpfung der Industrie in den verschieden
sten Theilen des Landes vorhanden sind, und also durch den
Schutzzoll die Industrie im ganzen Lande verbreitet werden
kann, wodurch die Farmer einen nahen Markt für ihre Producte
erhalten werden.
In der That verbreitet sich die Industrie schon jetzt über
die Union. Die Bedingungen einer verbreiteten Industrie sind
vorhanden. Diese bestehen in zu verarbeitendem Rohmateriale,
mechanischen Kraftquellen und Arbeitern.
Arbeiter wandern ein, Rohmaterial für die Textilindustrie
wächst überreich im Lande, Wasserkraft ist vorhanden, aber
auch Kohle, diese für Fabriken meist angewendete Kraftquelle.
So auch Eisen. Eisen und Kohle hält man für die natürlichen
ersten Bedingungen einer selbstständigen Industrie. So wollen
wir nun kurz skizziren, wo sie in der Union gefunden werden.
Zunächst die Kohle, dann Eisen und andere Mineralschätze.
Es giebt sieben Kohlenfelder von sehr verschiedener
Grösse in dem östlich vom Felsengebirge gelegenen Theile.
Die zunächst zu nennenden beiden kleinsten Gebiete haben
bisher den grössten Theil der amerikanischen Kohlenpro-
duction geliefert.
1. Das Neuengland-Becken. Es liegt in Massachussetts
und Rhode Island und wird auf 750 Quadratmeilen geschätzt.
Die Maximaldicke ist 23 Fuss. Bleihaltiger Anthracit bildet
die Masse.
2. Das Anthracit-Bassin von Pennsylvanien. Es wurde
von uns besucht. Dasselbe umfasst nur 472 Quadratmeilen,
liefert aber die meiste der in den Industriedistricten der Nord
oststaaten verbrauchten vorzüglichen Kohle, und versorgt auch
die Dampfschiffe der Häfen damit.