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sind im Preise gefallen und setzt sich diese Bewegung nqch
fort. In einem Dutzend Jahren werden Michigan, Minnesota
und Wisconsin, die jetzt jährlich y'/^ Milliarden Fuss Bauholz
schlagen, erschöpft sein. In Canada geht ein ähnlicher Process
vor sich. Wenn der Holzexport Amerikas auf hört, was be
reits abzusehen ist und weit schneller erfolgen wird als das
Aufhören des Weizenexportes, so müssen die Wälder Europas
eine sehr schöne Rente abwerfen. Es giebt in Europa sehr
vielen Höhenboden, der nur das vierte oder fünfte Korn in
Hafer und Roggen trägt, dabei nur mühsam zu bestellen ist.
Man sollte den lieber wieder in Wald legen. Abgesehen da
von, dass sich Ackerbau darauf schon jetzt nicht mehr aus
zahlt, stellt der sich anztilegende Wald nicht nur eine gute
Rente in Aussicht, sondern das Land gewinnt auch ganz all
gemein dadurch, indem der feuchte Niederschlag regelmässiger
und reichlicher wird, je mehr die Höhen mit Wald be
krönt sind.
Der südliche Theil der Staaten, die wir durchreisten, ist
sehr niedrig und viele hundert Quadratmeilen weit swamp-
artig, ohne dass diese Swamps Sümpfe in unserem Sinne
wären. Wenige Canäle würden an den meisten Stellen ge
nügen, hier für Zuckerrohr und Baumwolle geeignetes Terrain
zu schaffen. Noch besser dürfte sich der planmässige Anbau
von Gräsern zum Zwecke der Heugewinnung rentiren. Bei
der reichlichen Küsten- und Husscommunication ist compri-
mirtes Heu billig nach allen Theilen der Union zu transportiren
und dürfte z. B. von den grossen Swamps zwischen Mobile
und New-Orleans sogar vortheilhaft nach Europa exportirt
werden können. Der Boden ist natürlich fruchtbar, der Regen
ist reichlich und die Flüsse treten fast regelmässig aus, die zu
schaffenden Wiesen bewässernd und mit Schlamm düngend.
Dabei hat man aber einen stets trocknen Sommer, welcher
die Heugewinnung leicht macht. Mähemaschinen können auf
den vollkommen ebenen Flächen natürlich mit Vortheil überall
zur Anwendung kommen.
Was diese Länder brauchen, ist Capital und Arbeit.
Ersteres erhalten sie, allein es legt sich vornehmlich in Fabriken