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dem Einschiffungsorte, dessen Wahl auf Bremen gefallen ist,
jeder ledige Auswanderer fl. 300, und jede Familie fl. 600
als Eigenthum nachweisen kann. Diese Summe von fl. 300
resp. fl. 600 wird bei dem Vereine deponirt, und zwar vor
der Einschiffung bei der Direction in Mainz und dem Banquier
der Gesellschaft, Herrn L. H. Fiersheim in Frankfurt am Main,
oder vor der Einschiffung in Bremen selbst, bei einem seiner
Zeit daselbst zu bestellenden Agenten des Vereines. Für diese
Summe bestreitet der Verein freie Ueb erfahrt nebst Verköstigung
von Bremen bis an den Ausschiffungsort, welches
sich auf ungefähr fl. 60 pr. Kopf belaufen wird, freien Landtransport
für Personen und Gepäck von dem Ausschiffungsorte
bis auf die Colonie selbst, auf den Wagen und in den
Zelten der Gesellschaft für ca. fl. i o pr. Kopf ; er bestreitet ferner
die Uebergabe eines Wohnhauses in der Colonie (wenn der
Einwanderer nicht vorzieht es sich selbst zu bauen), im Kostenanschläge
von ca. fl. 60, und händigt durch seinen Agenten
in Bremen jedem ledigen Auswanderer die Summe von fl. 20,
und jeder Familie die von fl. 50 zur Bestreitung etwa entstehender
Nebenausgaben ein; über den restirenden Betrag,
der je nach der Kopfanzahl der auswandernden Familien sich
verschieden herausstellen wird, wird der Agent im Namen des
Vereins dem Auswanderer vor der Einschiffung einen Empfangsschein
ausstellen, welcher in der Colonialkasse als baares
Geld betrachtet werden wird, und auf dessen Vorweisung der
Colonist Geräthschaften, Materialien und Vieh zur Landwirthschaft
sowie Lebensmittel zum Unterhalt zu den in der Colonie
zu fixirenden möglichst niedrigen Preisen, so lange aus dem
Vereinsmagazine fordern und beziehen kann, bis der eröffnete
Credit erschöpft ist, oder auch nach Belieben baare Beträge
in dortiger Landesmünze aus der Colonialkasse erheben kann,
durch welche letztere Massregel der Vortheil erwächst, dass
die Baarschaften auf der Reise nicht verloren werden können, und
auch beim Umwechseln des Geldes in Amerika durch den
verschiedenen Geldcours nicht zu viel eingebüsst wird. Die
von dem Verein sorgfältig angestellten Berechnungen haben
das erfreuliche Resultat geliefert, dass die obengenannten