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Meilen entfernten Republik Mexico, leben kriegerische Indianer,
die soeben 30 Meilen südlich von El Paso del Norte ejne
Expedition von Eisenbahningenieuren nebst Begleitung und
Dienerschaft, im Ganzen 30 Personen, überfallen und niedergemacht
hatten. Diese vermassen die Trace einer Eisenbahn,
Welche El Paso mit dem Golf von Mexiko verbinden soll.
El Paso steht schon mit der Topeka-Bahn bei San Diego,
etwas östlich von Deming, und mit der Süd-Pacific-Bahn bei
Deming in Bahnverbindung.
Durch ganz Arizona trifft man, ausser Tucson, keine
eigentliche Stadt an der Eisenbahn, und von Fort Yuma wieder
keine in Californien, bis Station Colton. Freilich sind die
Eisenbahnstationen kleine Zeltstädte, in denen sich hie und da
schon ein Bretterhaus findet. Hier haust eine flottirende Bevölkerung
von abscheulich aussehenden Mexicanern, einigen
bettelnden oder vielmehr schlechte Türkise, indianisch Cicivite
genannt, die sie im Gebirge finden, zum Verkaufe ausbietenden
Indianern, einigen bei der Bahn angestellten Amerikanern
und amerikanischen „Saloonkeepern“ oderKneipwirthen,
Epieiern, Abenteurern und — vielleicht das abscheulichste
^olkselement dieser gewiss nicht anziehenden Racen- und
Etandesmischungen — deutsch-polnischen Juden, die,
echte Sumpfvögel, hier mit Behagen sich in der zweifelhaftesten
Gesellschaft bewegen, gewiss, ihre Beute zu machen ! Sie sind
allen früher spanischen Colonien geradezu die herrschende
Eace und haben das mexicanische Volk moralisch und körperkch
so herabgebracht, wie wir es fanden. Ungestört haben
hier Wucher getrieben.
Sie leihen dem mexicanischen Bauer auf die künftige
Ernte, nehmen sie ihm ab und leihen ihm den Lebensunterhalt
für das kommende Jahr wieder zu Wucherzinsen. Sie
hefern ihm dabei so wenig Nahrung, dass er vor Hunger halb
Verkommt. So haben sie ein künstliches Elend im Lande geschaffen,
das Producte im Ueberflusse hervorbringt. So haben
sic die Nachkommen zweier schönen oder doch stattlich gewachsenen
und stolzen Racen, der Spanier und Indianer,