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tana, 5.419 in Nevada, 9.513 in Oregon, 3.187 in Washington.
Die weisse Arbeiterbevölkerung Californiens hat gegen die
Einwanderung derselben, da sie den Lohn drücken, mit Erfolg
agitirt und dürfen seit Sommer 1882 keine neuen Einwanderer
ankommen, als solche, welche einen nach China
Zurückgewanderten ersetzen. Jeder Zurückwandernde erhält
ein Certificat, auf das hin ein Chinese einwandern darf. Auf
chinesische Kaufleute findet diese Exclusion aber keine Anwendung.
Chinesische Arbeiter wandern jetzt zahlreich in
Britisch - Columbien ein und werden besonders beim Bau der
Canada-Pacific-Bahn verwendet. In Californien giebt es sehr
zahlreiche artesische Brunnen, deren Wasser zur Bewässerung
von Orangegärten und Weingärten benützt wird und gräbt man
immer zahlreicher solche Brunnen. — Durch Neu-Mexico, Colorado
und Westkansas sieht man vielfach die bekannten amerikanischen
Windmühlen, mit einem runden, fächergefüllten
Windrade, dessen Stellung durch den Wind selbst regulirt
wird und die man benützt, Wasser mittelst gewöhnlicher Pumpen
in Reservoirs zu heben, von wo man es dann zu Haushaltungszwecken,
noch mehr aber zur Bewässerung von Gärten, Feldern
und Wiesen abfliessen lässt. In Südcalifornien sahen wir auch
den oberen San Ferdinandofluss künstlich in ein Reservoir
gedämmt, in dem er zur Regenzeit Wasser lassen musste, das
dann später zur Irrigation benützt wurde. Diese einzige Anlage
der Art rührt von den Franciscanern der Mission San
Gabriel her. Mönche haben überhaupt die Einwohner hier
Ackerbau, Obst-, Weinbau und Bewässerung gelehrt.
Von Sieben Palmen bis Colton bewegt sich die Bahn
über den gedachten Bergrücken der San Benardino Mountains
und überschreitet ihn nahe El Casco, 2592 Fuss über dem
Meere.
Absteigend von hier gelangen wir in das so fruchtbare,
gesegnete Californien, ein Land mit tropischer Vegetation,
aber ohne tropische Hitze!
Schon im Gebirge, nahe dem Passe, finden wir Farmen,
alle von der bekannten Homestead-Grösse, welche den Eindruck
von Wohlhabenheit machen, wie wir sie bisher nur in