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V. Capitel.
Getreidetransport-Anstalten in den Hafen
städten am atlantischen Meere.
Der Getreidehandel der Union ist in einer fortwährenden
Entwickelung begriffen, nach dem einen Ziele hin : grosse
Massen möglichst billigvon dem Producenten
an den Consumenten zu befördern und abzu
liefern. Das amerikanisch-englische oder angelsächsische
Geschäftsprincip ist ja bekanntlich, viele Geschäfte und
an jedem Kinzelngeschäfte nur einen ganz kleinen Profit zu
machen. Das continental-jüdische Geschäftsprincip ist dagegen
am Einzelgeschäfte möglichst viel zu „verdienen“. Dadurch
Werden Producent und Consument in ihrer Productions- und
Consumkraft geschädigt ; erstere produciren weniger, letztere
consumiren weniger. So verringert sich die Zahl der Geschäfte
bei uns. ln Amerika und in England ist das Gegentheil der
Fall. Geschieht es nun, dass Geschäftsleute mit dem angel
sächsischen Principe mit Geschäftsleuten des semitischen Prin
cipes auf demselben Markte concurriren, so schlagen erstere
die letzteren und verdrängen sie aus dem Markte. Auf diese
Weise verliert Ungarn den englischen Markt für Weizen und
Mehl. Im Westen haben wir festgestellt, wie viel der Auf
schlag für den Getreidehandel von der Productionsstätte bis
zum Weltmärkte Liverpool ausmacht, womit man dann ver
gleichen kann, wie gross der Aufschlag ist, den im Banate er
zeugter Weizen bis zum englischen Markte erleidet. Alle
amerikanischen Transport- und Handelseinrichtungen haben den
einen Zweck : Massen von Waaren ökonomisch
zu Markte zu bringen.