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Geld und Waare.
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unterscheide, dass sie nicht zur unmittelbaren Befrie
digung von Bedürfnissen, sondern als allgemeines
„Tauschmittel“ und „Werthmaass“ diene oder zu dienen
bestimmt sei. Das ist die noch gegenwärtig allgemein
verbreitete Anschauung.
Die moderne Gesellschaft — so deducirt man —
ist in wirthschaftlicher Beziehung so organisirt, dass
jeder Einzelne nur eine bestimmte Gattung von Gütern
erzeugt oder liefert, oder eine specielle Art von Arbeit
verrichtet, und daher, um zur Befriedigung seiner man
nigfachen Bedürfnisse zu gelangen, hauptsächlich auf
den Austausch seiner spezilischen Erzeugnisse oder
Leistungen gegen die spezifischen Erzeugnisse oder
darum noch kein blos repräsentativer oder fiotiver ist; denn sonst
müsste das Geld seinem Besitzer irgend eine Forderung oder
irgend welchen Rechtsanspruch auf den Empfang von Waaren ge
währen, während es doch thatsächlich immer nur der freie Wille
ist, welcher einen Jeden zur Annahme des Geldes im Handel oder
zur Hingabe von Waaren gegen Geld bestimmt. Vgl. schon
J. Law („Memoire sur les banques“): ,,¿fl monnaie n'est pas un
gage — c'est une valeur payée ou qu'on s'engage de payer**
und Turgot, Réfl. sur la form, et la distrib. des richesses
1766 (Oeuvr. do T. ed. Daire Tome I. Paris 1844): j^Voilà donc
Cor et targent constitués monnaie et cela sans aucune convention
arbitraire des hommes^ mais par la nature des choses. Ils ne
sont pointf comme bien des gens Pont imaginés, des
signes des valeurs, ils ont eux même une valeur.**