Full text: Die Theorie des Geldes

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Capitel I. 
von Haus aus nur ein Object der, aus dem ästhetischen 
Wohlgefallen hervorgegangenen, Werthschätzung 
waren, und nichts weiter. Bei einem derartigen Ar 
tikel kann also auch, wenigstens von Haus aus, weder 
die Hingabe, noch die Annahme als Mittel des Entgel 
tes durch einen Uebertluss resp. Mangel daran bedingt 
oder beschränkt sein. Vielmehr muss bei einem der 
artigen Artikel sowohl die Hingabe als die Annahme in 
Jedem einzelnen Falle naturgemäss eine ganz unbe 
dingte und uneingeschränkte sein. Auf diese Weise 
bildet also, wie man sieht, gerade derjenige Umstand, 
welcher auf den ersten Blick das Phänomen des Me 
tallgeldes so räthselhaft, ja fast unerklärlich erscheinen 
Hess, der Umstand nämlich, dass die Edelmetalle als 
solche kein eigentliches Bedürfniss befriedigen, sondern 
ziemlich überflüssige und unnütze Dinge sind, einen 
wesentlichen Erklärungsgrund mit für die Thatsache, 
um die es sich handelt, wenn auch ohne Zweifel nur 
in Verbindung mit allen jenen anderen, bereits oben 
erwähnten Eigenschaften, da man ja sonst nicht be 
greifen würde, wie es kommt, dass gerade die Edel 
metalle und nicht z. B. auch die Edelsteine Geld wer 
den konnten. Jene unmittelbare und lebendige Em 
pfindung für die Schönheit oder den stofflichen Heiz 
der Edelmetalle mag allerdings, wie ich mir nicht ver-
	        
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