aber sicherer Weise kann man Exportkisten, bei denen leicht
einmal einzelne Bretter herausgezogen werden, von innen sichern,
indem man ähnliche Kistenklammern vor dem Einpacken der
Ware von innen in die Kiste einschlägt, so daß je zwei neben-
einander liegende Bretter durch Kistenklammern miteinander
verbunden sind. Hier braucht man dann den Pfeil zur Sicherung
der Klammer nicht mehr, weil diese von außen ja nicht an-
gerührt werden kann. Die Bretter sind seitlich jetzt nicht mehr
ohne schwere Verletzung des Nachbarbrettes herauszuziehen.
Bei Milchkannen, Flaschen und Bügelverschlüssen ist es oft
wünschenswert, eine Lösung derartiger Verschlüsse dadurch zu
verhindern, daß der Verschluß an einen Bügel in irgend einer
Form angeschlossen wird. Hierzu kann man Draht oder Bind-
faden nehmen, deren Enden man plombiert. Einfacher ist die
BEN a — ——- T
(IE N)
Abb. 324—327. Bügelverschlüsse.
in Abb. 324—327 abgebildete Merz-Waggonplombe, die mittels
einer Zange und einer Art preßbaren Druckknopf-Verschlusses,
der sich aber nach dem Zusammenpressen vernietet, verschlossen
wird. Der Kontrollstreifen mit der Plombe muß dann vor der
Öffnung des Bügels zerstört werden. Er ist schwer fälschbar,
weil er die Absendefirma, eine Nummer, Inhaltsangabe oder
was sonst gewünscht wird, als Aufdruck erhalten kann. Eine
zwischenzeitliche Verletzung und Öffnung des Verschlages tritt
deutlich hervor.
Kordelenden können entweder durch Siegel oder durch Blei-
plomben, auch durch patentierte Plomben anderer Art geschlossen
werden. Wichtig ist bei allen. diesen Arten, daß die Plombe mög-
lichst dicht an den Knoten sitzt, so daß diese nicht durch Be-
nutzung des freien Endes zwischen Plombe und diesem gelockert
werden können. Ferner müssen die Enden, die plombiert werden
sollen, unter sich verknotet sein, damit ein guter Halt innerhalb
der Plombe gesichert ist. Ein gutes Siegel aus Siegellack soll
möglichst dünn sein. Dicke Siegel sind durch ein heißes Feder-
messer leicht abzulösen und wieder aufzulegen. Am besten ist
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