Full text: Die deutschen Hypotheken-Aktien-Banken

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Bank etwas beizutiagen, um so mehr, als für die Verliiste resp. 
ausserordentlichen Ansgahen des Jahres 1876 weniger die Aktionäre 
denn die Verwaltung verantwortlich zu machen sein musste. Die 
Reserven des Instituts, welche event, auf 50 pCt. des cingezAhlteii 
Aktienkapitals gebracht werden können, betragen jetzt 201,8dJ J . 
Die Aktienrente war seit 1872; 8, 7'U, 6, 0, 6 pCt. 
% $ 
Zu (len llypothekcnversicherungs-Gesellschaften ge 
hören, wie bereits Eingangs erwähnt, vier der deutschen Ilypotheken- 
Aktien-Banken. Der Frankfurter HTpothekenkreditverein ist darunter 
das kleinste Institut, da er nur ein eingezahltes Aktienkapital von 
720 tXX) M. und einen Umlauf an Hypotheken-Antheilscheinen von 
7 844 089 M. hat. Die Statuten gestatten der Verwaltung einen 
ziemlich weiten Spielraum; u. a. kann sie hypothekarische Bürg 
schaften bis zum zwanzigfachen Betrage des gezeichneten AkOen- 
kapitals (1,800,000 M.) übernehmen, ferner Kapitalien von Iriyat- 
personen, Behörden (!) und Anstalten verzinslich oder unverzinslich 
annehmen und deren hypothekarische Unterbringung vermitteln etc. 
In welchem Verhältniss die Hypotheken-Antheilscheine zu dem 
Aktienkapital stehen, ob sie Schuldscheine der Gesellschaft sind, 
oder nicht, geht aus dem Statut nicht hervor. Letzteres schweigt 
sich Uber diesen Punkt, wie über die Regeln, nach welchen 
bei dem Hypothekenerwerb zu verfahren ist, vollständig aus 
dürfte sonach als gewiss zu betrachten sein, dass der Hypotheken 
kreditverein keine Konzession zur Ausgabe von Hypotheken- oder 
Pfandbriefen besitzt. Das Wesen der Hypotheken-Antheilscheine 
besteht vermuthlich darin, dass sie nur Anspruch auf j * 
A,mschlu88 O08tcrrelch8 aa8 Deutschland gcgrimde ' 
bleibt uns unerfindlich. Wir erhalten von dieser hatsache auch 
keine Mittheilung durch den Geschaftshericlit pro 18i6, der den
	        
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