Full text: Schragen der Gilden und Aemter der Stadt Riga bis 1621

Der Verfall der Ämter im 17. Jahrh. u. die Reformbestrebungen. 
1. Bei der ersten Eschung . . 
2. Bei der Aufweisung des 
Meisterstücks eine Art Ent 
schädigung an Ältermann 
und Älteste 
3. Busse für Unvollkommen 
heiten des Meisterstücks . . 
4. Mahlzeiten 
5. Einkaufsgelder 
6. Kirchenordnungsgelder . . . 
7. Messgelder 
Summe 
Böttcher. 
Rthlr. 
3—4 
3—10 
45 
22 
73-81 
Maler. Schneider. 
Rthlr. I Rthlr. 
g Ein Schrecken- 
' bergen 
14 
40 
59 
2—3 
40 
40-50 
1. Bei der ersten Eschung . . 
2. Bei der Aufweisung des 
Meisterstücks eine Art Ent 
schädigung an Ältermann 
und Älteste 
3. Busse für Unvollkommen 
heiten des Meisterstücks . . 
4. Mahlzeiten 
5. Einkaufsgelder 
6. Kirchenordnungsgelder . . . 
7. Messgelder 
Summe 
Barbiere. 
Tischler. 
Riemer. 
7 
40 
7 
6-: 
15 
7 
30 
61 
56 
40 
46 — 47 
Bei den Malern erhielt überdies der Oberamtsherr das Meiste^' 
stück als Geschenk, während sonst vielleicht der Meister hoffet 
konnte durch glücklichen Verkauf einer technisch vollendeten Arbeit 
einigermaassen seine Unkosten gedeckt zu sehen. Mit dieser tech 
nischen Vollendung mochte es aber auch nicht mehr weit her sein» 
wenn von vornherein eine Busse für Ausgleichung kleiner 
gelhaftigkeiten am Meisterstück angesetzt war. Entweder fielen 
alle Leistungen regelmässig so schlecht aus, dass eine Str^ 
nothwendig erschien, oder man nahm missbräuchlich Fehler an, 
keine vorhanden waren, nur um dem Bewerber eine recht groSS
	        
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