Der Verfall der Ämter im 17. Jahrh. u. die Reformbestrebungen.
1. Bei der ersten Eschung . .
2. Bei der Aufweisung des
Meisterstücks eine Art Ent
schädigung an Ältermann
und Älteste
3. Busse für Unvollkommen
heiten des Meisterstücks . .
4. Mahlzeiten
5. Einkaufsgelder
6. Kirchenordnungsgelder . . .
7. Messgelder
Summe
Böttcher.
Rthlr.
3—4
3—10
45
22
73-81
Maler. Schneider.
Rthlr. I Rthlr.
g Ein Schrecken-
' bergen
14
40
59
2—3
40
40-50
1. Bei der ersten Eschung . .
2. Bei der Aufweisung des
Meisterstücks eine Art Ent
schädigung an Ältermann
und Älteste
3. Busse für Unvollkommen
heiten des Meisterstücks . .
4. Mahlzeiten
5. Einkaufsgelder
6. Kirchenordnungsgelder . . .
7. Messgelder
Summe
Barbiere.
Tischler.
Riemer.
7
40
7
6-:
15
7
30
61
56
40
46 — 47
Bei den Malern erhielt überdies der Oberamtsherr das Meiste^'
stück als Geschenk, während sonst vielleicht der Meister hoffet
konnte durch glücklichen Verkauf einer technisch vollendeten Arbeit
einigermaassen seine Unkosten gedeckt zu sehen. Mit dieser tech
nischen Vollendung mochte es aber auch nicht mehr weit her sein»
wenn von vornherein eine Busse für Ausgleichung kleiner
gelhaftigkeiten am Meisterstück angesetzt war. Entweder fielen
alle Leistungen regelmässig so schlecht aus, dass eine Str^
nothwendig erschien, oder man nahm missbräuchlich Fehler an,
keine vorhanden waren, nur um dem Bewerber eine recht groSS