Schützen.
zwen, alsz einen fur sich den andern fur einen Gesellen oderjung^
bleiben. Daferne aber einer Alkers oder Schwachem a
Werck selber zue treiben nicht duchtig wehre, behelt e. er
gerichte desz Falsz die Dispensation sich bevor.
Furs Dritte sollen die Unteutschen keine Soldaten o j|cher ^
Gesellen bei sich setzen oder fordern bei ernster |
Straffe der Herrn Amptherrn. Schlieszlich was die ßüf j
der Straffen betreffen thuet, will ein erbar Amptgerici j
ferner Beredung solche Erkentnus und Absprechung j
der Einnahme und Execution wie auch gestalten i
jus dispensundi e. erb. Rathe und sich in allewege furbeha |
Des sollen die unteutschen Meistere alle und jede e. er
beeidigt sein und der den 6. Maii Anno 1620 Ge"'®'”!
Recognition in Auffwartung in Zeitt der Nott nebst
auffm Sandthurm, oder wohin sie verordnet werden, ^ gein
Verböhrung ihres Ampts und aller Habseligkeit verp
V. R. w. ,
109. Schützen.
Schrägen vom 28. Febr. bis 15. April ^
Könifrl. Bibliothek in Stockholm, Abschrift auf einem kleinen
Lan^ebek oder Broocman; am Schlüsse der Abschrift: ../ioki-u g^ei
Vergl.Anm.z. Kleinen Gilde. Esexistirten
gilden, die eine war aus dem Schoosse der Grossen Gilde hervorgeg
war von Mitgliedern der Kleinen Gilde gebildet. Hier hegt uns w
dem Schrägen der Schützengilde der Grossen Gilde vor, da m h
Mitglied Herman Raven genannt wird, der im 1. Rig- Krbe i. 4 '
auftritt und als solcher eher zur Grossen Gilde zu rechnen ist . qqÓ '
Dit is de schra der schütten kumpanie tho
namen, amen. In den jaren unses heren Jhesu Cri^* sO
hundert achte, in der vasten (v. 28. Febr. bis 15.
desse nageschrevene puñete unde artikele gesät, g ,
gescreven mit vulbord unde willen der erbaren 1 ^
meistere unde rades der stad Rige tho hebbende " jn
dende in der kumpanie unde bröderschop der sc
vorgen. stad tho Ryge.
Capitula.
Van den olderluden etc.
Van brödern tho entfanghende. ^
1 Vergl. Mettig, Zur Gesch. der Rig. Gewerbe im 13. «• '
4. J*"'"'