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In Ropa stellt der Blich ferner das Gebiet am Bache, wo die
Schachte des H. Lodzinski liegen, endlich die Ropianka-Aufbrüche von
Rzcnlieniowka und unter dem Hetm-Berg, die einzigen beachtenswcrthen
Punkte dar.
In Lo si e sollte man die Schächte unten am Bach anlegen, da man
auf diese Weise eher das Liegende jener tauben Sandsteine erreichen
könnte, in denen sich der subventionirte Schacht schon 240 m ohne Resultat
vertieft.^)
In Wola könnte man nordwestlich von den alten Schächten eine
Probe machen. Man würde auf diese Weise die naphtaführenden Schichten
antreffen, die wir unten im Bach beobachteten.
In Grybów bieten nur der kleine Aufbruch vou Bajorki und im
Bache hinter dem Bahnhof, ferner die Ropianka-Schichten weiter im SW. bei
dem Bräuhause von Strzylawka Bedingungen zum Naphta-Vorkommen dar.
Aehnlich machen wir auf das Vorkommen der naphtaführenden Sand
steine in Br un ary und Florynka aufmerksam.
In Ptaszkowa scheint die Gegend am Bache unterhalb „Gorki"
beachtenswerth zu sein.
In Kruxlvwa sollte man die Schächte ganz unten am Bache an
legen, ferner könnte man in der Partie, wo wir Jnoceramen gefunden,
Versuche anstellen.
Was den S. von Kruèlowa, ferner das Terrain von Stara wies,
Posadotva, Mogilno n. s. w. anbelangt, so soll man in den Schür
fungen sich genau an den Ropianka-Zug halten, den wir ausgeschieden und
früher beschrieben haben.
Aehnliches gilt von Librantowa, über die ohnehin bereits im ersten
Theil ausführlich die Rede tvar.
Unsere Rathschläge bezüglich der Naphta Gewinnung in Klyczany
haben wir im 4. Capitel ersten Theiles gründlich erörtert.
Weiter im W. sind zwar die Aussichten nicht sehr glänzend, doch
wäre es angezeigt, in allen diesen Punkten, wo wir Sättel von Ropianka-
Schichten mit Naphta-Spuren constatirten, einige Versuche anzustellen.
0 linier Rath ist hier befolgt worden. Man hat die Arbeiten in dem er
wähnten Schacht eingestellt, und dafür unten einen neuen angelegt.
Buchdruài Julius Äliukhardt,