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Mehrspesen zeitigen, so daß beiden gedient ist, im Fergger einen
Waarenübernehmer auf Provision zu besitzen. Dieser besorgt
die Vertheilung der Arbeit unter die Sticker seiner Gegend,
sowie die Ablieferung der fertigen Arbeit und ist dem Arbeit
geber haftbar.
Nachfolgende Statistik über den Maschinenbestand im
gesummten Verbandsgebiete, ausgenommen am 31. Dezember
1885, zeigt das Stärkeverhältniß zwischen Einzelstickern und
Fabrikanten einerseits, wie zwischen Einzelmaschinen und zwi-
schen Maschinen, iv elche in Fabriken in Betrieb sind, ander
seits, zugleich auch die örtliche Ausdehnung der Stickerei in
den einzelnen Verbandsgebieten:")
Maschinen in Fabriken
Kt. St. Gallen
„ Appenzell.
„ Thurgau .
„ Zürich. .
„ Glarus
„ Granbünden
Andere Kantone
Vorarlberg .
Bayern. . .
Württemberg .
Besitzer
049
206
263
62
9
7
5
60
Maschinen
5,665
1,644
1,758
437
62
113
54
260
Ginzelinaschinen
Besitzer Maschinen
Total
Besitzer Maschinen
1 23
1,262 10,016
4,639
884
1,461
268
47
8
14
2,069
34
5,464
1,020
1,864
353
5L
9
17
2,302
41
9.424 11,127
5,288
1,090
1,724
330
56
15
19
2,129
34
1
10,686
11,129
2,664
3,622
790
119
122
71
2,562
41
23
21,143
cke Anfänge der Bewegung zur Griindnng eines Stickerei
verbandes liegen in der zweiten Hälfte des Jahres 1884. Die
Lage der Stickerei-Industrie war damals eine betrübende und
bedrohliche nach allen Seiten. Wohl hatte die letztere neben guten
Jahren auch schon friiher äußerst kritische Momente durchzu
machen : diesmal schien sich aber mit der Krisis eine völlige
*) Eine detail!irte Arbeiterstatistik, aufgenoinincir ans Initiative und
nach Schema des Kaufmännischeil Direktoriums St. Gallen vorn Zentral
aktuariate des Verbandes pro September 1890, findet sich als Tabelle
am Schlüsse.
Maschinen-
Statistik.
Stickereikrisis
von 1884.