Full text: Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

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effektiven Vermögensmehrung beitrug. Diese unleugbare Er 
fahrung ist ganz dazu angethan, jene etwas kühler zii stimmen 
ludilje glauben, dag mit solchen Verbänden das goldene Schla 
raffenland für die Arbeitnehmerschaft werde gefunden sein: jenen 
Aengjtüchen aber mag sie beweisen, wie Unrecht sie jeweilen 
haben, wenn sie solche Gründungen offen oder heimlich in der 
^esnrchtnng bekämpfen, dieselben liefen auf eine Depossedirnng 
bei- 91^01(1^40)1 1)1,101,3. íDic Gl1(l^l^„„^o, mici) biqo- 
'Achtung haben die Verbandsgegner unter der Arbeitgeber- 
140)1 bei- eli^^c^ci^„bl,)lnc (1^^„bli4 ^'mio, sic um, 
(1(0,#'bufimi) o,,Hlll^lic#Cl^,,k'm^S,,^l,)lnc,,')cill, boo, 
genug gibt. Jene dagegen, welche finden, 
ghlieglich feien die postttven Erfolge des Verbandes für die 
Arbeitnehmer sehr gering, wollen bedenken, dag. wenn es ihm 
gelungen wäre, die Arbeit wieder den Gesetzen der sittlichen 
Ordnung anzupassen, dem Arbeitnehmer ein erträgliches Eri- 
stenzminimum und gleichzeitigen Schutz seiner Arbeitskraft zu 
fiäiein, er innert feinem Umfange das schwierigste Problem 
der Gegenwart, das sozial-ökonomische, gelöst hätte. Denn 
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ltd) nur on Ringen um die Postulate, welche der Verband 
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nehmerschaft in der Stickerei bei Verbandsgründnng nicht er- 
lvartet, da), der Verband sich den Arbeitgebern am nützlichsten 
erweisen werde. Diese Thatsache vermochte aber ihre Anhäng- 
lnhkeit an den Verband und die Verbandstrene nicht mehr 
minio,b 31, mo4cn, miclibcm bic 9111)01,14,,,^ ciinl)i'cn Imito,, 
U'os er auch ihnen gewährte. 
Wirkungen des Verbandes auf die Gefammtindustrie 
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Institutionen in der Praxis nicht stets die Höhe ihres idealen 
Gehalten erieichten, so mngte man damit zum Vvrneherein 
rechnen, ebenso damit, daß die denkbar vollkommenste Organi- 
fativn nicht im Stande sein wird, an sich einer Indi,strie
	        
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