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Gesammtinbustrie drängten. Die Geschichte der eilfstündigen
^rBci%cit imriirt mir in mis bie SciiüericQimg. GcW
um ber Kontrole willen war nothwendig, daß die 11 Stunden
ini ganzen Verbandsgebiete ans genau dieselbe Tageszeit fielen.
Gin fnnb mir statt, folucit bic 311^^011 cinc ^icr,
tcgung der Stunden wünschbnr machten; dabei kam in spezielle
Berücksichtigung, in den kurzen Tagen die 11 Stunden so zu
iicrtbciicn (7-12 i__% ii^), 1,100(10^1 lucrnq
K't Licht inngte gearbeitet werden, und in den langen Tagen
ch (6—12 Uhr und 1—6 Uhr), daß den Leuten einige zn-
ober (01^10111^06(^1.
fi?' ollen blieben, das letztere, weil eine große Anzahl
Einzel sinker noch einen ganz kleinen landwirthsohaftlichen Be-
meU - bic 11^,000 i()rcr %ibcr^^m,b^^^i^ioMt - (0^1. 3m
.mrc 1888 miirbc oon 001(111(1^01^^ Seite ber 9(nimif
ģ^"'ocht, die Vertheilnng der 11 Stunden aus die verschiedenen
Tageszeiten den einzelnen Sektionen zu überlassen. Der An
trag wurde von der Delegirtenversammlung verworfen, ob
wohl dieses System sich den Bedürfnissen und Wünsche nder
einzelnen Mitglieder besser würde angeschmiegt haben, weit eine
erar tige Lizenz die Kontrole sehr erschwert hätte.
Wav die Wirkungen der eilfstündigen Normalarbeitszeit Wirkungen,
anbelangt, so lassen sich dieselben in wirthsohaftlioher Beziehung
mit fast mathematischer Genauigkeit nachrechnen. Ohne diese
Deduktion müßte man für die Einzelmaschine eine tägliche
Minimatarbeitszeit von 13 Stunden im Durchschnitt an
nehmen. Die Rechnung auf Mehrproduktion für die 11,000
Einzelmaschinen gestaltet sich damit so: 11,000 % 2 Stunden
X 300 MrMtötooc 6,600,000 ^c6r=^^^o^incn^^m^bcl,
jährlich oder 600,000 Maschinentage mehr, was tvieder gleich
der Jahresleistung von 2000 weitern Maschinen wäre. That-
schlich lief also jene Maßregel auf eine Reduktion der
Maschinenzahl um 2000 hinaus, wodurch ein Faktor steter
Beunruhigung des Arbeitsmarktes entfernt urne. In anderer