Full text: Geschichte des Zentralverbandes der Stickerei-Industrie der Ostschweiz und des Vorarlbergs und ihre wirthschafts- und sozialpolitischen Ergebnisse

49 
Gesammtinbustrie drängten. Die Geschichte der eilfstündigen 
^rBci%cit imriirt mir in mis bie SciiüericQimg. GcW 
um ber Kontrole willen war nothwendig, daß die 11 Stunden 
ini ganzen Verbandsgebiete ans genau dieselbe Tageszeit fielen. 
Gin fnnb mir statt, folucit bic 311^^011 cinc ^icr, 
tcgung der Stunden wünschbnr machten; dabei kam in spezielle 
Berücksichtigung, in den kurzen Tagen die 11 Stunden so zu 
iicrtbciicn (7-12 i__% ii^), 1,100(10^1 lucrnq 
K't Licht inngte gearbeitet werden, und in den langen Tagen 
ch (6—12 Uhr und 1—6 Uhr), daß den Leuten einige zn- 
ober (01^10111^06(^1. 
fi?' ollen blieben, das letztere, weil eine große Anzahl 
Einzel sinker noch einen ganz kleinen landwirthsohaftlichen Be- 
meU - bic 11^,000 i()rcr %ibcr^^m,b^^^i^ioMt - (0^1. 3m 
.mrc 1888 miirbc oon 001(111(1^01^^ Seite ber 9(nimif 
ģ^"'ocht, die Vertheilnng der 11 Stunden aus die verschiedenen 
Tageszeiten den einzelnen Sektionen zu überlassen. Der An 
trag wurde von der Delegirtenversammlung verworfen, ob 
wohl dieses System sich den Bedürfnissen und Wünsche nder 
einzelnen Mitglieder besser würde angeschmiegt haben, weit eine 
erar tige Lizenz die Kontrole sehr erschwert hätte. 
Wav die Wirkungen der eilfstündigen Normalarbeitszeit Wirkungen, 
anbelangt, so lassen sich dieselben in wirthsohaftlioher Beziehung 
mit fast mathematischer Genauigkeit nachrechnen. Ohne diese 
Deduktion müßte man für die Einzelmaschine eine tägliche 
Minimatarbeitszeit von 13 Stunden im Durchschnitt an 
nehmen. Die Rechnung auf Mehrproduktion für die 11,000 
Einzelmaschinen gestaltet sich damit so: 11,000 % 2 Stunden 
X 300 MrMtötooc 6,600,000 ^c6r=^^^o^incn^^m^bcl, 
jährlich oder 600,000 Maschinentage mehr, was tvieder gleich 
der Jahresleistung von 2000 weitern Maschinen wäre. That- 
schlich lief also jene Maßregel auf eine Reduktion der 
Maschinenzahl um 2000 hinaus, wodurch ein Faktor steter 
Beunruhigung des Arbeitsmarktes entfernt urne. In anderer
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.