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die Kurven nicht ausreichen, sind durch braune
Schraffen kenntlich gemacht (I Bahnlinie; Ziegel-
hütte südwestlich Neftenbach und andere Stellen).
An sehr steilen und zerrissenen Felshängen werden
die Smöeit der Anschaulichkeit halber durch eine
schwarze Felszeichnung ergänzt oder ersetzt lll).
Außer den Zahlen für jede zehnte Kurve bietet die
Karte eine Menge von Höhenangaben für bemer
kenswerte einzelne Punkte, wie Gipfel, Straßenga
beln, Brücken. Will nian für irgend einen Punkt
nach der Kurvenkarte die Höhe bestimmen, so sucht
man die Nächstliegende Höhenzahl und berechnet nach
der Zahl der Kurven und der bekannten Äquidistanz
den Höhenunterschied. Je höher eure Erhebung ist,
desto mehr Kurven sind zu ihrer Darstellung not
wendig. Bei flachen Böschungen liegen sie weit
auseinander; je steiler der Hang, desto näher treten
sie zusammen. Liegen die Kurven in gleichen Ab
ständen nebeneinander, so zeigen sic eine gleich
mäßige Böschung an.
Denkt man sich für den Geländeabschnitt der Karte I
ein Steigen des Meeresspiegels um 500 rn, so schneidet
die Horizontalebene des Wasserspiegels den Beerenberg
in der gestrichelten 500 in Linie, die durch die Wein
berge des Sndabhangs verlaust; was innerhalb der
Kurve liegt, ragt als Insel zu 94 in Höhe über den
Meeresspiegel hinauf. Steigt das Wasser nacheinander
je um weitere 10 rn, so bezeichnet stets die nächstiiinere
Horizontalkurve die neue Uferlinic der Insel. In
590 rn Höhe umschließt der Wasserspiegel mit der inner
sten und kleinsten Kurve den Punkt 594. Am Taggen
berg und an der Hohe Wald bei Punkt 504 liegen
ebenfalls kleine Gebiete innerhalb und über der 500 m
Kurve. Beim Anstieg des Wassers auf 510 nr würde
die zweite der beiden Kuppen, bei einem nochmaligen
Steigen nni 10 in auch die erste überflutet. Gin Wasser
spiegel von 490 rn Höhe würde den Taggenberg längs