Marshallinseln — Mauritius.
Stockfisch und Thran. Von hoher Wichtigst
ist der Handel. Die Gesamtfläche
der Hafenanlage beträgt 112 ha. Im Hafen
liefen 1879
ein: 0445 Schiffe von 3313469 Ton.
auS: 9344 - - 3286132 -
Von dem Tonnengehalt der eingelaufenen
fÄSÄSS»
bte englische 410,466, die spanischem,851,
die deutsche (mit 75 Schiffen) 41,705 T.
Unter den 1879 verkehrenden Schiffen
Nwcit 3889 Dampfer von 2,370,828
s- Die Handelsflotte der Stadt be-MndAnfang
1875 aus734 Schiffen,davon
~04 Dampfer von 196,621 T. Die bedeute.ndste
Dampfergesellschaft ist die Société'
generale de transports niaritimes à vapeur
(Kapital: 12 Mill. Frank), welche über
Barcelona. Gibraltar und St. Vincent
"ach Rio de Janeiro, Montevideo und
Buenos Ayres Fahrten macht. — Deitert
der eingeführten Waren betrug 1878
Nl Specialhaudel 690,3 Mill. Mk., ber
Zeit der Ausfuhr 314,e Mill. Aik. Die
Annahme des Zollamts betrug 1879: 42
,, "ll. Mk. Hauptartikel der Einfuhr
^ŗen 1879 (in Millionen Kilogramm) :
mohseide 3,5, Getreide 26,7 (der eigentliche
'^aupthandelsartikel der Stadt namentlich
Ms dem Schwarzen Meer, Algerien, der
şşurkei,Jtalien),Kasfee21,9,Olivenôll2,9.
A Zer 66, Erdmandeln, Sesam und andre
Dlsäinereien 244, Baumwolle 14,i, Wolle
Färbholz 13,3, ferner Holz, Thee,
Vlei, Kakao, Vieh (aus Algerien), Häute
und Pelzwerk, Schwefel (aus Sicilien),Eisen,Weine
rc. Ausgeführtwurden(inMill.
Kilogr.): Baumwollwaren 12,6, Mollearen
4,4, raffinierter Zucker 35,8, Seioenwaren
1,9, ferner Kurzwaren, Getreide
llnd Mehl, Rohseide, Metallwaren, Leder
und Lederwaren, Wein und Alkohol; die
Geldeinfuhr belief sich 1879 auf 52 Mill.,
die Ausfuhr auf 34 Mill. Mk. Die Filiale
ver Bank von Frankreich diskontierte
Wechsel im Betrag von 54 Mill. Mk. —
Platzgebräuche. Man verkauft Olivenöl
nach der Millerole, diese ist bei Fabriköl
64 Lit., bei Speiseöl 58V: kg, bei
Vrennöl 58 kg. Bei Speiseöl ist das
Gebinde beim Preis inbegriffen (futaille
319
MWZM
baubeii oom #0^;^ mtb @41^1^11
Meer fnr 100, nordamcrikanische für 103
Stuck. Rabatt bei Barkauf bciSpeiseöhGetreibe,
bei 3»cicrlV:, bei
bei Me 6—8^01. ¡RoMeibc,
Ņreun- unb Fabriköl gegen bar. Wechselkurse
wie Paris; auf Antwerpen, Angsburg,
Rmiiffmt a. 9R., Si^bon, 930^0,
^î^bnrg werden keine Kurse notiert.
Marshallmseln, s. Mikronesien.
Marfirand, Hafenstadt im schwcd. Län
Gotenburg, auf einer Insel im Kattegat;
0878) 1340 Einw. Deutsche Konsu'laragentur.
Martinique (spr.-nihk), eine derKleincn
Antillen, nächst Guadeloupe die wichtigste
Besitzung der Franzosen in Westindieu;
938 qkm (17,9 QM.) mit (1877) 161,782
Einw. (davon ca. 10,000 Weiße, 12,000
Kulis, 540 Chinesen). Hauptkultur ist
Zuckerbau (1377:43,560,000 kg),weniger
Kaffee, Kakao, Baumnwlle und Tabak.
Bau- und Nutzhölzer wachsen in dichten
Waldungen. Campechcholz wird ausgeführt;
alle Südfrüchte gedeihen. Die Viehzählung
von 1873 ergab: 5011 Pferde,
5358 Esel und Maultiere, 15,504 Rinder
14,830 Schafe, 16,146 Schweine. Die
Einfuhr wertete 1877: 23,1 Mill., Ausfuhr
27,6 Mill. Mk. 840 Schiffe liefen
ein und 845 aus.
Matanzas, Hafenstadt an der Nordwestküste
der spanisch-westind. Insel Cuba,
80 km östlich von Havana, durch drei
Eisenbahnen mit Havana und andern
Plätzen verbunden; Station der Dampferlinien
Lopez u. Ko. (Cadiz) und Fletcher
u. Ko. (Liverpool); 40,000 Einw. Dcutcheö
Konsulat; Succursale del Banco
Español. Hauptausfuhrartikel: Üucker
(1879: 211,404 Fässer it. 46,292 Kisten),
Melasse (75,068 Fässer) und Rum meist
nach den Vereinigten Staaten. Nach
ein, 571 aus.
Maui, s. Hawaii.
Mauritius, brit. Insel im Indischen