Full text : Lexikon der Handelsgeographie

Mecklenburg-Strelitz  —  Mekka.

321

àhôrdc  zur  Hebung  der  inläudischeu  Jnvllstrie
  u.  ein  allgemeiner  Jndustriefondö.
à  Handel  ist  aber  lebhaft,  die  wichugsten
  Plätze  sind  Rostock  mit  Warne-'"nnde
  und  Wismar.  Bedeutende  Wollwarkte
  werden  zit  Güstrow,  Wisinar  und
-Rostock,  ein  Pferdcmarktzu  Rostock  abge-Eingeführt
  werden:  Kohlen,  Holz,
Astile  Salz,  Kolonialwaren,  Wein;
ifsgefnhrt:  Vieh  und  Ackerbanprodukte.
«»ó  .388  Schiffen  von  112,350  Ton.,  davon ­
  10  Dampfer  von  4O69  T.  Der  Schiffsverkehr ­
  war:  eingelaufen  1112  Schiffe
^vil  118,O13T.,  ausgelaufen  1124  Schiffe
ü >3  119,036  T.  —  M.  hat  Staatseiseuvsthnen
  von  354,o  km  Länge  und  1452
evr  Chausseen.  Posten  und  Telegraphen
werden  vom  Reich  verwaltet.  —  Kreditwesen. ­
  Von  Banken  sind  die  Rostocker
sOstNk  (Kapital:  6Mill.  Mk.)  und  dieMeck-%^^^^ekl,=u^,b^ed)^^Ib(^,^^(9

¿oft  ï'  Ņèk.)  in  Schwerin  zu  nennen.  Es
stehe,,  28  Sparkassen.  —  Konsulate
gcuW  m  gtofW  uiib  fm„=^Jşkaaten
  ebenda  und  in  Schwerin.
iuanzen.  Ein  allgemeines  Staatsbudget ­
  gibt  es  nicht.  Der  Etat  der  lanwv»"Ä.îâ)cn
  Verwaltung  soll  sich  auf  12
,  Mk.  belaufen:  der  Etat  der  landcs-Rrrlich-stäudischen
  Finanzverwaltunq  besagt ­
  etwa  2  Mill.  Bit.  MatrikularbeitTstg
  1881—82:  1,129,439  %Rf.  $o„  bei,
Schulden  entfielen  1878  auf  den  landesherrlichen ­
  Etat  15,350,000,  auf  die  landesherrlich-ständischen ­
  Kassen  5,330,000,
Zusammen  20,680,000  Mk.;  dagegen  Aktwa
  in  der  Höhe  von  33,277,000  Alk.
Mecklenburg-Strelitz,  Grostherzogtu
 m  im  nördlichen  Deutschland,  bestehend
uus  zwei  Teilen:  dem  Herzogtum  Streust ­
  östlich  und  dem  Fürstentum  Ratzebnrq
Nordwestlich  von  Mecklenburg-Schwerin';
--O29  qkm  (52,08QM.)  mit  (isso)  100,269
chfnw.  gegen  96,982  im  Jahr  1871,  wovon
(",329  Protestanten,  485  Juden.  —Pro-Aktion.
  Von  demGcsamtareal  sind  56
şi'oz.  Acker  und  Gärten,  12  Proz.  Wiesen
/ņd  Weiden,  25  Proz.  Forst.  Bebaut  waren
^78:139,1621m,  bci00,i27,412  ,»119109=;^M9,478
  mit  Hafer,  10,496  mit  Weizen,
J,) ‘6  mit  Kartoffeln.  Bergbau  wird  gar
Handelsgeographie.

nicht  betrieben.  -  Die  Industrie  ist
unbedeutend;  Hauptbetriebe  gab  es  1875  :
6427  mit  10,940  beschäftigten  Perforiern
Pscrdcmarktc  in  Altstrclitz  und  Renbrandenburg,
  Wollmarkt  in  Nenbrandcnburg.
Die  Handelsartikel  sind  dieselben  wie  in
Mecklenburg-Schwerin.  —  M.  wird  von
der  Berliner  Nordbahn  durchschnitten  und
hat  318  km  Chausseen.  Posten  und  Telegraphen ­
  verivaltet  das  Reich.  —  über  die
c*  feine  g,,„erlafļtslen
  Angaben;  Matriknlarbeitrag  1881
Meerane,  Fabrikstadt  in  der  sächs.
Krelshauptmannschaft  Zwickau,  an  der
Eisenbahnlinie  Chemnitz-Gera;  (isso)
22,234  (Simo.  Rcichöbanknebenstellc,  Filiale ­
  der  Sächsischen  Bank  in  Dresden,
Lorschnßvcrcin  (eingetragene  Genossenschaft). ­
  —  Bedeutende  Fabrikation  von
wollenen,  halbwollenen  und  halbseidenen
Stoffen  mit  ca.  15,000  Hand-  und  2000
mechanischen  Webstühlen  und  jährlichem
Umsatz  von  40  Mill.  Mk.  (Absatz  nach
säst  allen  europäischen  Ländern.  Amerika
und  andern  Weltteilen);  Woll-  und
Barimwollfärberci,  Stnckfärbcrci.
Mejiko,  s.  Mexiko.
Mekhong,  großer  Strom  Südostasicns.
entspringt  in  China  (Jttnnan),  fließt
durch  Birma,  Siam,  Kambodscha  und
Französisch-Kotschinchina  in  das  Südchincsischc
  Meer.  In  Kotschinchina  bildet  er
ein  ungeheures  Delta,  jenseit  desselben
verhindern  Sandbänke  und  Stromschnei
len  seine  Schiffbarkeit.
Mekka,  Stadt  in  Arabien,  Landschaft
Hidschas,  etwa  96  km  von  der  Küste  des
Roten  Meers;  45,000  Einw.;das  Ziel  regelmäßiger ­
  Pilgerzüge  (1875:150,000  mit
50,000  Kamelen).  Der  Handel  während
der  Wallfahrt  und  einige  Monate  vorher
ist  beträchtlich  ;  man  berechnet  den  jährlichen
Geldzufluß  durch  die  Pilger  auf  50  Mill.
Mk.  Reiche  Pilger  bringen  ihre  Waren
zur  See  oder  durch  die  Wüste  von  Syrien
nach  Dschidda.  Von  M.  führen  Straßen
nach  Jemen,  nach  Nedschu  und  zum  PermerS,#,,,#
  mib  Iü„ßg  beo
Küste  des  Noten  Meers,  „ach  Basra  nud
Bagdad,  zum  Hafenplatz  Dschidda.
21
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.