Vereinigte Staaten (Wolle, Seidenbau; Fischerei).
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resp. 7,i Mill. Mk. berechnet sind, an.
Wolle. Die Wollproduktwn von
38,123,800 Schafen, welche dieVeremrgtcn
Staaten 1879 besaßen, schaßt man
1879 au( 104,6 am. kg. 3"btefenoon
den eignen Herden gelieferten Mengen fuhren
sie noch bedeutende Ouantrtaten, na-SÄÄS5
bis 1880: 57,6 Mill, kg, während sich die
Ausfuhr auf ganz unbedeutende Ouantrtäten
belief. Der gesamte Wollverbrauch
in den amerikanischen Industneanstalten
beziffert sich demnach auf 111,oMill., resp.
betragen. Nach dem Census von 18/0
beschäftigten die Wollfabriken, welche
am stärksten in Massachusetts, nächstdem
in Rhode-Island, Connecticut, New
Hampshire, New York vertreten sind,
135,369 Arbeiter und lieferten Fabrikate
im Wert von 634,2 Mill. Mk. Seitdem
ist diese Gelverbthätigkeit noch mehr gestiegen
und arbeitet sogar schon für den
exportiert. Doch ist die Einfuhr von Wollwaren
immer eine sehr erhebliche; sie bezifferte
sich 1880 auf 142,3 Mill. Mk.,
davon Frauenkleiderstoffe 64,5 Mill., Tuch
und Kasimir 45,2 Mill. Mk., ferner
Shawls, Teppiche und Strumpfwaren.
Seidenbau ist schon seit Jahren versucht
worden; Kalifornien scheint auch
sehr geeignet dafür zu sein, und Sacramento
County allein besitzt über 3 Mrll.
Maulbeerbäume. Indes sind die schon
zahlreichen Fabriken in Connecticut, New
York, Pennsylvanien u. a. durchaus von
den Importen von Rohseide aus China
und Japan abhängig, welche sich 1880
auf 50,49m 9Kf. beliefen; M,#ibc ßel)t
zollfrei ein. In gleichem Maß wie diese
Einfuhr ist die Produktion voii Seiden-R
ey&sra;
oon20,9 am. min 1879- (Begcmow::
tig beschäftigen sich 279 Firmen mit der
Seidenfabrikatioii, die meisten in New
York, New Jersey, Pennsylvanien, Connecticut
und Massachusetts. Das so angelegte
Kapital beläuft sich auf 72 Mill.
Mk.;sie beschäftigen 18,000 Arbeiter, zahleii
jährlich 24 Mill. Mk. und produzieren
jährlich Waren im Wert von 108 Mill.
Mk. Dennoch belief sich die Einfuhr 1880
ans 135,9 am. 937s.
3) Fischerei wird in ziemlich ausgedehntem
Maß sowohl an der Ost-als an der
Westküste betrieben. Auf Grund des Vertrags
von Washiiigton (1871) haben Angehörige
der Vereinigteii Staaten das
Recht, iii deil Küstengewässern von Kanada
bis auf 3 engl. Meilen (ca. 5 km)
vom Land zu fischen, lvogegen die kanadischen
Fischer in gleicher Weise bis zu 39°
uördl.Br. hinabgehen dürfen. Da aber die
von Kanada eingeräumten Rechte wertvoller
fini), so haben 1877 die Vereinigten
Staaten eine Entschädigungssumme von
23,i Mill. Mk. gezahlt. Der Hafen Gloucester
ist Hauptsitz der Seefischerei der
Neuengland-Staaten. Der Wert von
gesalzenem und frischem Fisch, Austern
(die viel nach England exportiert werden)
und sonstigen Fischereiergebnissen, außer
Wal, von April 1878 bis Juni 1879
wird auf ca. 16 Mill. 9Kf. angegeben,
der Ertrag des Walfangs aber auf über
8 Mill. Mk. Der Bestand der amerrkanischen
Walfangflotte war 1. Jan. 1880:
119 Schiffe und Barken, 11 Briggs und
48 Schoner von zusammen 39,433 Ton.,
wovon allein auf New Bedford 1-.5 Fahrzeuge
von zusammen 31,899 T. eiltfallen.
Früher wurde der Walfang in ganz auderm
Maßstab betrieben; während derselbe
1869 inl llordpacifischen Ocean noch
38,275 Fässer Thran ergab, sank der Ertraßl879
ans 17,118 5#^ M geringer
ist der Walfang in der Hudsonöbar.
Am wichtigsten ist vielleicht der Lachsfang
an der pacifischen Küste, wo 1879 m
47 Lachsbereitnngsanstalten von Oregon,
Britisch-Columbra und Alaska 604,5/0
Büchsen Lachs im Wert von 13,7 Mill.
Mk. zum Versand geliefert wurden. Sehrwichtig
ist der Austernhandel, bei welchem
24,502 Personen thätig sind. Unter den
bei diesem Handel beschäftigten Staaten
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