Full text: Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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es, an[ehnliche in Rumpelkammern fchlummernde Werte der Vernichtung 
durch Roft und Motten zu entziehen, eine Fülle ungehobener, der Wünfchel- 
rute harrender Schätze ans Licht zu fördern, z. B. Gemälde, Miniaturen, 
Kupferftiche, Radierungen, Steindrucke, Bronzen, Plaquetten. Schmuckfachen, 
Antiquitäten, Zinnfachen, alte Möbelftücke, Porzellan, Kriftall, Büften, Bowlen, 
Gläfer, Vafen, Schalen, Leuchter, Bücher, Handarbeiten, alte Koftüme, Decken, 
Teppiche, Kiffen ufw. ufw. 
Zur Annahme gelangten gegen Aushändigung eines Gedenkblattes 
nur gut erhaltene Sachen, welche dann, durch Sachverftändige abgefchätd, 
durdi ehrenamtlich tätige Damen in dem zu dem Zwecke angemieteten 
Ladenlokale Schudiardftr. 7 verkauft wurden. 
Schaufenfler-Auslage des Verkaufsraumes für enibehrliche Werfgegenfiände. 
Gefpendet wurden im ganzen 3024 Gegenftände mit einem Taxwert 
von Mk. 14021,55. Der Erlös einfchliefslich der Verweigerung des kleinen 
unverkauft gebliebenen Reftbeftandes betrug Mk. 11 075,58. 
Zu einem finanziellen Träger der Wohlfahrtzentrale find im Laufe der 
Jahre die 
Ueberschüsse der wirtschaftlichen Betriebe und 
Ala terial- Sammlungen 
geworden. Den Kern der Unternehmungen bildet zwar die Befdiaffung 
von Arbeitsverdienft und die fparfamfte Material-Verwertung. Indeffen 
gelang es, bei ftreng wirtfchaftlicher Leitung und Dank der durch die Mit 
arbeit zahlreicher ehrenamtlicher Kräfte erzielten Erfparniffe, eine Einnahme 
quelle zu erfchliefen, aus welcher mannigfache, außerhalb des Haushaltungs- 
voranfdilages auftretende Bedürfniffe beftritten werden können. Und wenn 
es fcheinen könnte, als recke fich in der auf folche Weife erreichten,
	        
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