Full text : Wohlfahrtzentrale der Stadt Barmen

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Bitte,  bei  frohen  Anläffen,  wie  Geburtstagen,  Verlobungen,  Hochzeiten,
(ilberner  oder  goldener  Hochzeit,  Geburt,  Taufe,  Konfirmation  oder
Kommunion  eines  Kindes,  Enkels  oder  Urenkels,  bei  Dienft-  und  Gefchäfts-Jubiläen,
  Auszeichnungen,  Beförderungen,  beftandenen  Schul-  und  Staats-Prüfungen,
  Stiftungsfefen,  zu  Weihnachten  und  Neujahr  das  Geld,  das  fonft
vielleicht  zur  Veranftaltung  einer  Feier  im  Freundeskreise  befimmt  war,
und  nach  Vermögen  darüber  hinaus,  für  die  Zwecke  der  Wohlfahrtzentrale
zu  fpenden.
An  Hand  eines  unter  Mitwirkung  des  Meldeamtes  angelegten  Hauptbuches, ­
  welches  die  Geburtstage  der  wohlhabenden  Bevölkerung  enthält
und  auf  Grund  laufender  Angaben  des  Standesamtes  werden  die  einzelnen
Perfönlichkeiten  am
Gedenktage  durch
eine  Glückwunfchkarte
mit  beigefügter  Zahlkarte ­
  an  die  Spende
erinnert.  In  den  Schulen
fnd  entfprechende
Sammelbüchfen  aufgeftellt.
  Für  jede  Spende
über  Mk.  3.—  wird
ein  von  Herrn  Profeffor
Bornemann  entworfenes ­
  Gedenkblatt
überreicht.  Dasfelbe
wird  auf  Entfcheidung
des  Schulleiters  auch
folchen  Schulkla|fen  verliehen,  welche  hervorragenden  Sammeleifer  beweifen.
Daß  der  Wohlfahrtzentale  auch  durch  die  Gedenktagfpende  aus  zahllofen,
meift  kleinften  Rinnfalen  befruchtender  Segen  zuftrömt,  beweift  der  bisherige ­
  Ertrag  von  Mk.  15000.—.
Inde|Jen  fand  fch  die  Barmer  Bevölkerung  bereit,  ihre  offene  Hand  noch
in  anderer  Form  zu  betätigen  durch  die  im  Winter  1916-17  veranftaltete
Sammlung  entbehrlicher  Wertgegenstände,
welche  in  Geldeswert  umgefeßt,  anfehnliche  Beiträge  zur  Linderung  der
Kriegsnot  lieferten.
Durch  öffentlichen  Aushang,  3000  briefliche  Aufforderungen,  Annoncen,
und  redaktionelle  Notizen,  namentlich  aber  planmäßige  Hausbefuche,  gelang
            
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