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Westaustralien — Westindien.
LZremen abwärts statt. Die W. ist mit
der Elbe durch den 16,4 km langen Oste-
Hammekanal und mit der Ems durch den
EmS-Huntekanal verbunden. Das ganze
Wesergebiet umfaßt eine schiffbare Länge
vvir 1175 km, davon kommen auf bie
Quellflüsse der W. 631,2 km, die nur mit
einem Tiefgang von unter 0,75 in befahren
werden können. Die schiffbare Strecke der
W. beträgt 435 km, davon können 135,6
km mit einem Tiefgang von 0,75 m, ¿30
km mit einem solchen von 1 m und /0
km mit einem solchen von 1,5 m befahren
werden. Die rechtsseitigen Nebenflüsse
haben eine schiffbare Länge von 374,7 km,
die linksseitigen von 33,o km. Die Flotte
der W. (Fluß- und Kanalschifse) bestand
31. Dez. 1877 aus 426 Schiffen von
38,905 Ton., davon 417 Segelschiffe (33
eiserne) von 38,186 T., und 18 eisernen
Dampfern (719 T.). In Bremen kamen
1879 auf der Oberweser an: 439 beladene
mit 82,438 %. mib 281 g#c, eö
gingen aufwärts ab: 440 beladene Schiffe
und 107unbeladene(54,722T.). DieSee-
handelsflotte der W. bestand 1879 aus 557
Schiffen (320 bremischen, 181 oldenbur-
gischeu, 56 preußischen) von 357,250 T.
Der wichtigste Weserhafen ist Bremen.
Wcstaustralicn, brit.Kolonie inAustra-
lien, den ganzen großen westlichen Teil
des Kontinents umfassend ; 2,527,283 qkm
(45,898QM.) mit (i879)28,668 Einw. ES
wanderten 1879 ein: 214, ans: 278 Per
sonen. — Produktion. Ein außeror
dentlicher Teil ist wüst und unbewohnbar,
angesiedelt sind nur der Südwesten und
einige Punkte an der West- und Nordküste.
Hauptbeschäftigung ist Viehzucht; 1879
zählte man 32,411 Pferde, 60,617 Rinder,
1,109,860 Schafe und 20,397 Schweine;
1879 mui-bc für 3,505,688 9%f. WßoHe er
portiert. Der Ackerbau produziert na
mentlich Weizen und Gerste, nicht immer
genug für den Bedarf. Der Bergb au auf
Blei und Kupfer ist unbedeutend, obschon
reiche Lager vorhanden sind. Die Wälder
liefern das harte Jarrah- (Export 1879:
1,394,840 Mk.) und das Sandelholz
Wert der Einfuhr 1879 war 8,141,980
9%f., bet Muss# 8,958,260 m. —
In den Häfen der Kolonie verkehrten
1879: 324 Fahrzeuge (84 Dampfer) von
170,037 Ton. (davon 15 deutsche von 4452
T.). Die Handelsflotte der Kolonie zählte
1879: 107 Segelschiffe von 6364 T. und
6 Dampfer von 277 T. — Die Eisen
bahnen hatten 1879 eine Länge von 116
km, die Telegraphenlinien von 2524
km. Die Post beförderte 1878 in 58 Post
ämtern 836,344 Briefe und 680,642 Zei
tungen und Pakete. Die Postdampfer der
Peninsular and Oriental Co. legen bei
King George's Sund an. — Fin an-
z en. Das Kolonialbudget zeigte 1879 eine
Einnahme von 3,926,300 Mk., Ausgabe
2,906,240 Mk. ; Kolonialschuld 1. Jan.
1880: 7,220,000 3)». — @8 bereit 3
Banken und 14 Postsparkassen. — Geld,
Maße und Gewichte sind die englischen.
Westervik, Stapelstadt im schweb. Län
Kalmar, an der Mündung der Gamleby-
bucht, mit gutem Hafen, Station der
Schwedischen Dampsschifsahrtsgcscllschaft
zu Lübeck; (1878) 6007 Einw. Deutsches
Konsulat (Amtsbezirk : Zollkammerdistrikt
W.); Kalmar Ensk. Bank Afdel. Kontor,
Smälands E. B. A. K. Lebhafter Handel
mit Waldprodukten. Es liefen 1877 vom
Ausland ein: 196 Schiffe, 1878 von
Deutschland: 19 Schiffe von 1933 Ton.
Wcstindien(WestindischeJnscln),
der Archipel, welcher sich von der Mündung
des Orinoko bis zu den Halbinseln Florida
und Pucatan erstreckt. Man teilt sie in:
Antillen, Bahamainscln, Jung
fern- und W i n dw a r d i n s el n. Areal
und Bevölkerung sind wie folgt:
OKilom. QMeilen Bewohner
216674 3935,0 3418700
14535 264,1 39162
694 12,6 47 509
11294 205,0 867750
1281 23,2 34858
Große Antillen >
Bahamainscln
Jungferninjeln
Kleine Antillen
Windwardinseln
4407979
Zusammen: 244478 4439,o
Mit Ausnahme von Hayti und Santo Do
mingo, welche selbständige Staaten bilden,
und einigen unbewohnten Inseln sind
alle übrigen Inseln Kolonien der fünf
europäischen Staaten: Spanien, England,
Frankreich, Holland und Dänemark. Po
litisch verteilt sich demnach W. wie folgt:
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