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Bologna — Bombay.
inkl. jener Anleihe 120 Mill. Mk.-Kred
i t a n st a l t e n sind : die BolivianischeBank
(Kapital: 4Mill.Mk., Marimalbetrag der
statutenmäßig umlaufendenNoten: 6 Mill.
Mt., die Noten bestehen in Abschnitten von
1—100 Bolivianos und laufen zum Nennwert
um); ferner der Credito Hipotecario—
Geld wird wenig geprägt ; der Bolivian
hat den Wert von 4 Mk. — Maß e.
Längenmaß ist die Bara — 85 cm; der Fanega
zu 4 Cuartillos — 55,48 Lit., 1 Cantara
zu 4 Cuartillos — 16,i4Lit. ;lOuintal
zu 4 Arrobas — 46 kg.
Bologna (spr. »lernnja), Hauptstadt der
gleichnamigen ital. Provinz, an einem
Kanal, welcher die Flüsse Reno und Savena
verbindet, und im Kreuzungspunkt
der Eisenbahnlinien Padua-Pistoja und
Piacenza-Ravenna; (1878) 111,969 Einw.
Deutsches Konsulat (Amtsbezirk: B., Modena,
Parma, Ferrara und Ravenna
nebst Zwischengebiet) ; Banca popolare di
Biella, Kommerz- und Jndustriebank;
Handelsgericht. — Die Industrie richtet
sich namentlich aufFabrikation von Makkaroni,
Salami, Likör, eingemachten Früchten,
künstlichen Blumen und wohlriechenden
Seifen, auf Seidenspinnerei und Seidenweberei,
Tabak-, Glas-und Papierfabrikation
und Strohhntflechterei. Der
Handel vertreibt namentlich Flachs, Hanf,
Futtersamen. Reis, Honig, Wachs, Weinstein.
Der bedeutende Import deutscher
Bindfaden und Seilerwaren ist durch
Neuerungen in der Klassifikation des italienischen
Zolltarifs ziemlich gefährdet
worden. — Geld. Die Bank von B., deren
Kapital und Notenemission 860,000 Mk.
nicht übersteigen sollte, emittiert ein lokales
Privatpapiergeld; die Regierung übt
die Oberaufsicht. Wechselkurse notiert
man nach den Normen von Rom rind Genua
auf: Amsterdam, Ancona, Augsburg,
Florenz, Genua,.Hamburg, Livorno, London,
Lyon, Mailand, Marseille, Neapel,
Paris, Rom. Triest, Venedig, Wien.
Bolton le Moors (spr. bühlt'n li muhrs),
wichtigeFabritstadt in der engl. Grafschaft
Lancaster, an der Lancaster and Porkshircnnd
der London and North Western-Eisenbahn;
(1871) 82,853 Einw.' Börse, Bank
of B., Manchester and Country Bank.
Hauptsitz der englischen Banmwollmannfaktur(19,OOOArbeiter),Wollmanufaktnr,
Maschinenfabriken imb Eisengießereien
(4000 Arbeiter), Seifenfabriken, Pulverfabriken.
In der Nähe große Kohlenwerke.
Bombay, Hafenstadt an der Westküste
Vorderindiens, Hauptort der gleichnamigen
britisch-ostind. Präsidentschaft uub
erster Handelsplatz Ostindiens, an einer
herrlichen Bai und den Bahnlinien B.-Bcnarcs,
B.-Madras gelegen, Station
der Dampfer der Peninsular and Oriental
Co., British India Steam Navigation
Co., des Österreichisch-Ungar. Lloyd, der
Società Rubattino, Hall-Linie (London);
(1872) 644,405 Einw., während mail 1864:
816,562 Einw. (darunter 585,994 Hindu,
145,880Mnselmanen, 49,201 Parsi, 8915
Europäer, 1891 Mischlinge von Europäern
und Eingebornen, 2872 Jndeii und 958
Chinesen) zählte. B.ist Sitz eines deutschen
Konsuls, dessen Amtsbezirk die Präsidentschaft
B. ist, mit Ausnahme der ait Karatschi
gewiesenen Teile (die Eingebornen-Staaten
innerhalb dieses Gebiets, die
Centralprovinzen, die Eingebornen-Staaten
in Centralindicii und die Nizam
Dominions). Banken: Bank of Bengal,
Chartered Bank of India, Australia and
China, Chartered mercantile Bank of
India London and China, Hongkong and
Shanghai Banking Corporation, New
Bank of B. n. a. — In der Industrie
steht B. allen andern Städten Indiens
voran, namentlich in der Banmwollspinnerei;
voii 59 Etablissements, die
Ostindien überhaupt besitzt, hat B. allein
41 ( 3 A auf der Insel B., 'U in Gudscherat);
doch hat die Manie der Baumwollspinnereigründungen
dort viel Unheil
angerichtet. Im Schissbaii wird Ausgezeichnetes
geleistet. Die vortreffliche Lage
der Stadt und ihre giltcn Verbindungen
mit dem Innern haben den Handelsehr
bedeutend gefördert. 1878 liefen
ein : 10ö5 Schiffe von 799102 Tonnen
aus: 837 » - 004209
Von den eingelaufenen waren nur 257,
von den ausgelaufenen nur 211 fremde,
und unter diesen war die deutsche Flagge
beim Eiiigang nur mit 4 Schiffen von
2934 Ton., beim Ausgang mit 2 Schiffen