Full text : Preußisches Landbuch

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Franzsche  Stiftung  zu  Frankenstein.
Juliane  Franz,  geb.  Strauch  auf  Ober-Schwedeldorf  bei  Glatz
(t  1857)  setzte  2000  Thlr.  aus,  deren  Zinsen  jährlich  unter  6  bis  8
arme  lath.  Bürger-Wittwen  in  Frankenstein  vertheilt  werden  sollen.
Franzsche  Stiftung  zn  Schmiedeberg.
Sie  bezweckt,  armen,  alten  und  kranken  ^Dienstboten  eine  bessere  Pflege
zu  verschaffen.  Das  Vermögen  besteht  in  300  Thlr.  und  einem  vollständigen ­
  Bett,  welches  letztere  dem  Krankenhause  überwiesen  ist.
Franz-Hospital  zu  Dülmen  (Koeöfeld).
Ein  seit  1846  mit  Hülfe  milder  Beiträge  hergestelltes  unter  Oberaufsicht ­
  des  Bischofs  stehendes  Krankenhaus,  in  welchem  zunächst  einheimische ­
  arme  Kranke  ohne  Unterschied  der  Konfession  aufgenommen  werden. ­
  Die  Anstalt  ist  selbstständig,  nimmt  38  Personen  auf  und  verdankt ­
  die  Mittel  zu  ihrem  Bestehen  theilweise  der  Privat-Wohlthätigkeit.
  Die  Oekonomie  ist  barmherzigen  Schwestern  anvertraut.
Franziskanerinnen-Kloster  Noimenwerth  (Ahrweiler),
Erziehungs-Anstalt  für  die  weibliche  Jugend.  Das  Kloster  ans  der
Insel  Nonnenwerth  wurde  Anfangs  des  12.  Jahrhunderts  erbaut  und
war  bis  zur  Aufhebung  der  Klöster  ein  Bcnediktincr-Franenklostcr.  Seitdem ­
  dienten  die  Gebäude  zum  Betriebe  einer  Gastwirthschaft  und  zu
ökonomischen  Zwecken.  In  den  Jahren  1851,  1852  wurde  die  jetzt
bestehende  Erziehungs-Anstalt  darin  errichtet.  Das  Kloster  hat  20  geistliche ­
  Schwestern,  die  Erziehungs-Anstalt  (Pensionspreis  120  Thlr.)
hat  sich  dieselben  Ausgaben  gesetzt,  wie  die  ans  den  Kalvarienberge.
Die  aus  etwa  50  Morgen  bestehenden  Ackerländereien  der  Insel  werden ­
  von  der  Anstalt  bebaut.
FranziskaiieriimemKlostcr  zn  Köln,
ein  ans  16  Schwestern  bestehendes  Tochter  ^Institut  des  gleichnamigen
Klosters  zu  Aachen.  Zweck  ist  die  Unterstützung  der  Armen  durch  Lebensmittel ­
  und  der  Kranken  und  Wöchnerinnen  jeder  Konfession  durch
unentgeltliche  Aufwartung;  ferner  Aufnahme  weiblicher  Dienstboten,
welche  durch  irgend  eine  Veranlassung  aus  Abwege  gerathen  sind,  behufs ­
  deren  Besserung.  Die  Kosten  werden  durch  freiwillige  Beiträge
aufgebracht;  etwa  30  Personen  werden  täglich  mit  warmer  Speise  versehen. ­
  Die  Schwestern  versehen  auch  bei  Kranken  und  Wöchnerinnen
in  der  Stadt  Wärterdienste  und  versorgen  dieselben  auch  mit  warmen
Speisen.
FranziSkanerinnen-Kloster  zn  Mülheim  a.  Rh.,
Filial  des  Klosters  der  Schwestern  zum  heil.  Franziskus  in  Aachen.
Es  hat  11  Mitglieder,  die  sich  mit  Verpflegung  armer  Kranken,  Verwahrung ­
  und  Unterstützung  armer  Kinder  beschäftigen  und  sich  von  milden ­
  Beitragen  ernähren.
Franziskanerinnen-Kloster  zn  Linz  (Neuwied).
Ein  Tochter-Institut  des  Klosters  zu  Heidhausen  in  Holland,  befassen
            
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