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dereinst für immerwährende Zeiten 50 Kinder von 6—14 Jahren auf
genommen, ernährt, bekleidet und erzogen werden könnten.
Friedrich-Wilhelm-.Prämien-Stiftuiia für Elementar Schullehrer des Regierung--
Bezirks Trier.
Die 18 5 -r bei der Anwesenheit Königs Friedrich Wilhelm IV im
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mals (Königs-Warte auf dem Hochwalde) gesammelten Beitrage wur
den, nachdem das Unternehmen auf Schwierigkeiten gestoben, zu eurer
Prämien-Stistttnq für die Elcmeutar-Schullehrer des Regierungsbezirks
Trier bestimmt, in der Art, daß der Reinertrag des rentbar anzulegen
den Stiftungsfonds nach Abzug eines für Deckung und Augmentaron
zu reservirenden } alljährlich zu Prämien im Betrage von ļc J) J-
verwendet und aktiven Elementar-Schullchrern des Regierung ' ezr
zuerkannt werden soll, welche 25 oder mehr Fahre rn i)rem^ crnfe
thätig gewesen sind, und neben würdiger Führung rn und au^er dem
Dienste sich durch Pflichttreue, Eifer und gedeihlichen Erfolg um das
Unterrichts- und Erziehungs-Wesen verdient gemacht haben. Elementar^
Schullehrerinnen des Bezirks konkurrlren mit gleichen Unspruchcu und
unter gleichen Voraussetzungen. Das Vermögen der Stiftung steht
unter Aufsicht der Regierung zu Trier und bei Zuerkennung der Prä
mien sollen folgende Grundsätze leitend sein: a) Konfessionelle Rück^
sichten treten nur insofern ein, als darauf zu achten ist, das; te Bh
Wendung-,, in, Ganzen dem B-rhältnisie -ntspr-ch-n. ,„ welchen, b.c
Summe der zur Priimiirnng geeigneten Lehrer einer Kaufe sian zu der
Gesammtzahl der geeigneten Lehrer des ganzen Bezirk« stet . )
warn
àr auf überwiegende bedürftige Umstände zu stlitzen. D»c Znerken
nunas-Dckrete der Regierung werden alljährlich am 15. Oktober erlaßen,
Erinnerungszeichen an die Veranlassung des Instituts.
Friedrich- Wilhelms -Stiftung zu Berlin,
n im 31 sten Stadtbezirk. Zum Andenken an die silberne Hochzeit-
HM!