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durch die verw. Freun v. Herzogenberg geb. Gräfin v. Götzen
zu Wien nuttelst Zuwendung von 8500 Gulden östreichischer Währung.
Annen-Hospital,
s. Hospital zu St. Annen.
St. Annen-Hospital (Clus) zu Dardesheim,
für 8 Stadt-Arme, 1435 vom Dompropst Friedrich Hake zu Halber-
stadt gcstlftet und 1438 vom Dompropst Busse bestätigt. (Her
mes 11- -rIO.)
St. Annen-Hospital zu Hopsten,
in neuerer Zeit aus milden Gaben hergestellt und auf 16 Betten ein
gerichtet. Barmherzige Schwestern aus dem Klemens-Hospital zu Mün
ster haben die Pflege der Kranken. Die Anstalt hat einen Kapital-Fonds
2670 Thlr.
Şt. Anne n - Hospital zu Quedlinburg,
im Jahre 1433 von der Gewandschncider-Jnnung gestiftet und vom
Magistrat verwaltet. Dasselbe ist vorzugsweise zur Aufnahme von
nicht bemittelten alteren Personen aus dem höheren und mittleren Bür-
gerstande bestimmt. Das Haus enthielt im Jahre 1840 20 Wohnun
gen für d'e -prabendarien, wovon 5 frei gewährt, die andern aber
zu einem feststehenden Preise verkauft wurden. Die Zahl der Präben
den betrug 13, das Bermögen des Hospitals aber bestand in einigen
Kapitalien und m 220 Morgen Land. (Hermes II. 239.)
£t. A un en-Kloster zu Stendal,
im Jahr 1240 als Minoriten-Nonnen-Kloster gegründet, seit 1500 Annen-
Kloster; jetzt em i mngllches Hospital für arme, gebrechliche Jung
frauen der Altmark, besonders der Stadt Stendal, mit 6 Stellen und
einem Vermögen von o,000 Thlr. Die Bezüge der Domina betra
gen etwa 100 Thlr., die einer Konventualin 80 Thlr. Statutengeld
150 Thlr. Gold; die Verleihung ber Stellen steht der Königl. Ne
gierung in Magdeburg zu.
Annen - Stiftung,
begründet bei dem Friedrich-Wilhelms-Hospital zu Berlin (s. d.) im
Jahre 1848 durch ein Geschenk von 3000 Thlr., welches Rentier Max
o er ctadt machte. (5s sollten damit zwei Freistellen in
dotirt werden""^ erbauten, seit 1849 aber eröffneten Hospital
Annunciaten-Haus zu Aachen,
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_ J**™ für . ñ'"del- und verlaffene Kinder zu Aachen.
Prcuß. Landbuch.
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