Full text: Preußisches Landbuch

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Larisch, 
Pfarrer in Zülz (f 1845) setzte zum Universalerben seines Nachlasses 
(14,300 Thlr.) die Stadt Zülz mit der Verpflichtung ein, 6000 Thlr. 
zum Bau der neuen schule und den nach Bestreitung mehrerer Legate 
Ş B-tr-S- °°n 5120 Thlr. „°ch ucrbteibcnbcn (nid,, ganz sich-r 
nn»st-h.nd,n) R-st einer n.tld-n Stiftung für Arm, unb Van , zu 
verwenden. 0 
Joseph Larisch, 
Pfarrer zu Wölfelsdorf (t 1848) bestimmte letztwillig die eine Halste 
seines auf etwa 16,000 Thlr. ermittelten Vermögens, nach Abzug 
einiger unbedeutender Kirchen- und Armen-Vermächtnisse zur Unter 
stützung bedürftiger Angehörigen der Pfarr-Gemeinde Wölfelsdorf so 
wie zur besseren Erziehung der weiblichen Jugend daselbst; Verwalter 
der Stiftung ist der kath. Pfarrer von Wölfelsdorf. 
Lasa lle, 
Demoiselle, hinterließ (1773) der französischen Gemeinde zu Berlin 
10,000 Thlr., deren Zinsen für verschämte Arme, besonders auch aus 
den höheren Ständen, bestimmt sind. Vorweg empfängt davon die 
französische Gemeinde zu Dresden 40 Thlr. ; die zu gewährenden Un 
terstützungen sollen nicht unter 20 und nicht über 30 Thlr. betragen. 
Laubesche Stiftung zu Schweidnitz. 
Der 1820 zu Schweidnitz + Kaufmanns-Aclteste Laube gründete mit 
ŞM Kapital von 20,000 Thlr. und einem Hause im Werthe von 
5OOO Thlr. eine Stiftung, welche die Erziehung von Waisen und die 
Unterstützung armer Bürger-Wittwen bezweckt. Die Stiftung wurde 
unter dem 3. August 1820 landesherrlich genehmigt und trat unter 
dem Namen „Ernst Gottfried Laubesches Waisen-und Wohlthätigkeits- 
Jnstitut" ins Leben. Die Verwaltung wird durch ein Kuratorium be 
sorgt; bei derselben ist das Kreisgericht als obervormundschaftliche Be 
hörde der in das Institut aufgenommenen Waisen betheiliqt. Auf 
nahmefähig sind Waisen christlicher Religion ohne Unterschied der Kon- 
session. — Die separirte Rittmeister v. Lieres geb. Boltze (t 18341 
”7Ä b» àst-l' 500 Thlr.; di. 1847 f «r». Müht,„mag.. 
iBlPti 
Lauersches Legat. 
mit einem Fonds von gegenwärtig 900 Thlr. Von den Zinsen er- 
ha ten lahrlrch der Diakonus zu Weißensec 10 Thlr., der Organist 
10^hlr., der ^odtengraber für Instandhaltung des Gottesackers 3 Thlr., 
der Rechnungsführer 3 Thlr. Der Rest wird zur Vergrößerung des 
Kapitals verwendet.
	        
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