Full text : Preußisches Landbuch

423

Larisch,
Pfarrer  in  Zülz  (f  1845)  setzte  zum  Universalerben  seines  Nachlasses
(14,300  Thlr.)  die  Stadt  Zülz  mit  der  Verpflichtung  ein,  6000  Thlr.
zum  Bau  der  neuen  schule  und  den  nach  Bestreitung  mehrerer  Legate
Ş  B-tr-S-  °°n  5120  Thlr.  „°ch  ucrbteibcnbcn  (nid,,  ganz  sich-r
nn»st-h.nd,n)  R-st  einer  n.tld-n  Stiftung  für  Arm,  unb  Van  ,  zu
verwenden.  0
Joseph  Larisch,
Pfarrer  zu  Wölfelsdorf  (t  1848)  bestimmte  letztwillig  die  eine  Halste
seines  auf  etwa  16,000  Thlr.  ermittelten  Vermögens,  nach  Abzug
einiger  unbedeutender  Kirchen-  und  Armen-Vermächtnisse  zur  Unterstützung ­
  bedürftiger  Angehörigen  der  Pfarr-Gemeinde  Wölfelsdorf  sowie ­
  zur  besseren  Erziehung  der  weiblichen  Jugend  daselbst;  Verwalter
der  Stiftung  ist  der  kath.  Pfarrer  von  Wölfelsdorf.
Lasa  lle,
Demoiselle,  hinterließ  (1773)  der  französischen  Gemeinde  zu  Berlin
10,000  Thlr.,  deren  Zinsen  für  verschämte  Arme,  besonders  auch  aus
den  höheren  Ständen,  bestimmt  sind.  Vorweg  empfängt  davon  die
französische  Gemeinde  zu  Dresden  40  Thlr.  ;  die  zu  gewährenden  Unterstützungen ­
  sollen  nicht  unter  20  und  nicht  über  30  Thlr.  betragen.
Laubesche  Stiftung  zu  Schweidnitz.
Der  1820  zu  Schweidnitz  +  Kaufmanns-Aclteste  Laube  gründete  mit
ŞM  Kapital  von  20,000  Thlr.  und  einem  Hause  im  Werthe  von
5OOO  Thlr.  eine  Stiftung,  welche  die  Erziehung  von  Waisen  und  die
Unterstützung  armer  Bürger-Wittwen  bezweckt.  Die  Stiftung  wurde
unter  dem  3.  August  1820  landesherrlich  genehmigt  und  trat  unter
dem  Namen  „Ernst  Gottfried  Laubesches  Waisen-und  Wohlthätigkeits-Jnstitut"
  ins  Leben.  Die  Verwaltung  wird  durch  ein  Kuratorium  besorgt; ­
  bei  derselben  ist  das  Kreisgericht  als  obervormundschaftliche  Behörde ­
  der  in  das  Institut  aufgenommenen  Waisen  betheiliqt.  Aufnahmefähig ­
  sind  Waisen  christlicher  Religion  ohne  Unterschied  der  Konsession.
  —  Die  separirte  Rittmeister  v.  Lieres  geb.  Boltze  (t  18341
”7Ä  b»  àst-l'  500  Thlr.;  di.  1847  f  «r».  Müht,„mag..
iBlPti

Lauersches  Legat.
mit  einem  Fonds  von  gegenwärtig  900  Thlr.  Von  den  Zinsen  erha
  ten  lahrlrch  der  Diakonus  zu  Weißensec  10  Thlr.,  der  Organist
10^hlr.,  der  ^odtengraber  für  Instandhaltung  des  Gottesackers  3  Thlr.,
der  Rechnungsführer  3  Thlr.  Der  Rest  wird  zur  Vergrößerung  des
Kapitals  verwendet.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.