Full text : Preußisches Landbuch

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-  von  dem  180%  t  Regiments  -  Chirurgus  Harbicht  zu  Königsberg  i.
Pr.  mit  2000  Thlr.  dem  Direktor  der  Anstalt  zur  Disposition  gestellt; ­
  8)  das  Hähnelsche  Legat,  vom  Regiments-Chirurgus  Hähnel
bei  der  Artillerie  in  Breslau  der  Anstalt  vermacht,  Kapital  500  Thlr.;
4)  das  Caspersche  Legat  von  1000  Thlr.,  aus  dessen  Zinsen  jährlich
ein  Preis  an  würdige  Eleven  vertheilt  wird.
Meerkatz  sches  Stipendium  zu  Wittstock,
von  dem  Rathsverordneten  Meerkatz  1638  mit  650  Thlr.  für  Verwandte ­
  der  Familie  begründet.
Johann  Matthias  Valentin  Me  er  schütz,
Polizei-Kommissarius  und  Stadtverordneter  zu  Berlin  (t  1794)  vermachte ­
  dem  dortigen  Glaser-Gewerk  10,000  Thlr.:  die  Zinsen  sollen
jährlich  an  die  jedesmal  vorhandenen  verarmten  oder  sonstigen
Glaser-Meister  und  deren  Wittwen  zu  gleichen  Theilen  vertheilt  werden.
Die  Meister  müssen  in  der  Glaser-Innung  des  Orts  gelernt,  als  Gesellen ­
  dort  gearbeitet  und  das  Meister-Recht,  nicht  gezwungen,  erlangt
haben.  Die  Verwaltung  der  Stiftung  steht  dem  Glusergewerk  mit
Zuziehung  des  Gewerks-Assessors  zn  (Lisco  S.  151).
Mehlersches  Armen  Institut  zn  Ellrich.
Es  unterstützt  jährlich  20  Personen  mit  etwa  325  Thlr.
Fritz  Meier  sche  Stiftung  zu  Schwedt,
begründet  von  dem  am  7.  August  1761  f  Rentier,  früheren  Kaufmann
Ernst  Meier,  welcher  sich  und  seinem  vor  ihm  t  Sohn  Fritz  ein
Andenken  dadurch  stiftete,  daß  er  die  Stadt  zur  Erbin  seines  ganzen
Vermögens  von  ca.  75,000  Thlr.  einsetzte,  mit  der  Bedingung,  daß
diese  Stiftung  Fritz  Meier  sche  Stiftung  für  ewige  Zeilen  heißen
und  die  Zinsen  des  unangreifbaren  Kapitals  zu  milden  Zwecken  verwendet ­
  werden  sollten.
Meier-M  eißnersche  Stiftung  zu  Köpeicick.
Die  Zinsen  eines  Kapitals  von  1000  Thlr.  ;  sollen  jährlich,  wenn  bedürftige ­
  Prediger-Töchter  einer  der  beiden  Pfarrstellen  zu  Köpenick  vorhanden ­
  sind,  der  bedürftigsten  von  ihnen  zufließen  sollen.  Ist  keine  solche
vorhanden,  so  werden  die  Zinsen  inzwischen  zum  Kapital  geschlagen,
v.  Meineckesches  Vermächtnis;,
im  vorigen  Jahrhundert  von  dem.  Hauptmann  Joachim  Moritz  v.
Meinecke  zu  Cunow  (Saatzig)  mit  600  Thlr.  gestiftet.  Die  Zinsen
sollten  den  Armen  seines  Antheils  in  Cunow  zufallen.
Verein  Meisterschaft  zu  Köln.
1837  gestiftet.  Er  unterstützt  verschämte  Arme  und  zurückgekommene
Handwerker  durch  Darlehne  und  hat  etwa  160  Mitglieder.  Die  Geldmittel ­
  werden  durch  Eintrittsgelder  und  Jahresbeiträge  der  Mitglieder
aufgebracht.
            
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