Full text : Preußisches Landbuch

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Erben  des  Levin  Mende  erhöhten  das  Kapital  von
1000  auf  1500  Thlr.
0  c  .  _  Mende-Stiftung  ,u  Äönigshtttte.
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M  e  n  d  e  l  s  s  o  h  n  sche  Waisen-Erziehungs-Anstalt.
zum  Andenken  Moses  Mendelssohns  an  deffen  lOOjähriqem  Geburtstag ­
  den  10.  September  1829  errichtet  und  1836  ins  Leben  qetreten.
  Sie  hat  den  Zweck,  für  den  Unterhalt  und  die  Erziehung  armer ­
  Waisen  beiderlei  Geschlechts,  welche  der  jüdischen  Gemeinde  zu
Berlin  angehören  und  ehelich  erzeugte  oder  gesetzlich  legitimirte  Kinder
sind,  zu  sorgen.  Es  können  Waisen  von  ihrer  Geburt  an  bis  zum  zuruckgclegten
  1  Oten  Lebensjahre  aufgenommen  werden,  und  sie  bleiben  in
;  .  àstalt  bis  nach  zurückgelegtem  14ten  Jahre.  Die  Anstalt  ist  auf
sreiwllllge  Beiträge  und  Geschenke  begründet,  und  hat  die  Rechte  einer
moralischen  Person.  Die  Zöglinge  werden  geeigneten  jüdischen  Famiuen
  zur  Erzlehung  und  Verpflegung  anvertraut  und  genießen  den  entsprechenden ­
  Schul-Untcrricht;  die  Knaben  sollen  in  der  Regel  zu  Handwerken,
  die  Mädchen  zum  häuslichen  Dienst  erzogen  werden.  Die  Verit
  ei ”', m  9  Personen  bestehenden  Kuratorium  übertragen,
der  Mschen  Gemeinde.  Mitglied  der  Wahl-Versammlung  zur  Wahl
des  Kurator,,  ist  jeder  Einwohner  Berlins,  welcher  mit  einem  Male
100  Thlr.  oder  mehr  beigetragen  hat,  oder  jährlich  10  Thlr.  und
«.î^tnbmrt.  Vermächtnisse  von  Bedeutung  wurden  der  Anstalt
mh^OOoW  î^lpp'ne  ^'eßmann,  geb.  Bernsdorf  (f  1838)
MMssşiKķ
            
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