Full text : Preußisches Landbuch

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Pestalozzi  Verein  für  die  Provinz  Sachsen,
1862  begründet,  zählte  er  1865  3190  Mitglieder  (2410  ordentliche
und  780  Ehren-Mitglieder).  Gesarmnt-Einnahme  4259  Thlr.,  Ausgabe ­
  an  Wittwen  und  Waisen  2557  Thlr.  Unterstützt  wurden  206
Waisen  und  177  Wittwen;  manche  Familie  konnte  mit  30  und  40  Thlr.
bedacht  werden.  Der  Central-Vorstand  hat  seinen  Sitz  in  Halle.
Peterinannsche  Stiftung  zn  Wangcrin.
Bon  dem  Kämmerer  P  e  te  rnl  an  n  1824  mit  25  Thlr.  begründet.  Das
Kapital  ist  auf  Zinsen  ausgethan  und  zu  150  Thlr.  herangewachsen.
Es  soll  nach  der  Absicht  des  Stifters  bis  zum  Jahre  2016  stehen  bleiben ­
  und  dann  bis  auf  102,400  Thlr.  vergrößert  sein.  Die  Hälfte
dieser  Summe  erhalten  die  Petermannschen  Nachkommen,  und  die
Zinsen  der  anderen  Hälfte  sollen  zu  wohlthätigen  Zwecke  verwendet
werden.  Alle  16  Jahre  findet  eine  Stiftungs-Feier  durch  Speisung
von  Orts-Armen  statt,  zu  welcher  die  Zinsen  des  laufenden  Jahres
theilweise  verwendet  werden  sollen.
v.  Petersdorffsche  Stiftung,
bei  Gelegenheit  der  25jährigen  Amts-Jubelfeier  des  Landraths  von
P  eter  sdorff  zu  Züllichau  "hatten  die  Freunde  und  Verehrer  desselben
eine  Sammlung  Behufs  Gründung  eines  Kreis-Krankenhauses  veranstaltet, ­
  welche  nahe  an  2000  Thlr.  ergab  und  dem  Jubilar  unter  dem  '
Namen  einer  „v.  Petersdorffschen  Stiftung"  zur  Verfügung  gestellt
wurde.
Pe  terso  n-Crain  er  sches  Legat.  ,
Die  1851  in  Stettin  f  Ehegattin  des  Stadtrichters  Cramer,  geb.
Peterson,  hinterließ  35,000  Thlr.  zu  einer  milden  Stiftung,  deren
Zinsen  an  25  vaterlose  unverheirathete  Töchter  von  Predigern  und  von
Ober-Offizieren  des  stehenden  Heeres,  welche  im  Regierungs-Bezirke
Stettin  geboren  sind,  vom  zurückgelegten  35  sten  Lebensjahre  an  zn
gleichen  Theilen  alljährlich  vertheilt  werden  sollen.  Die  Stiftung,
welche  unter  dem  17.  November  1851  die  landesherrliche  Bestätigung
erhalten  hat,  war  zur  Zeit  nur  eine  eventuelle,  indem  den  Abkömmlingen ­
  der  Stifterin  der  Nießbrauch  an  dem  Nachlasse  zusteht.  Die
Verwaltung  der  Stiftung  steht  der  Regierung  zu.
Petri-Stift  zu  Höxter,
s.  Evang.  Erziehungs-Anstalt.
Petsch,
Demoiselle,  setzte  1817  der  Sch  indlerscheu  Legatenkasse  (s.  d.)  10,000
Thlr.  aus,  von  deren  Zinsen  christlichen  vaterlosen  Töchtern  beider  ev.
Konfessionen  bis  zu  ihrem  18tcii  Jahre  je  25  Thlr.  jährlich  Unterstützungen ­
  zu  gewähren  sind.
Pfarr-  und  Schulkasse  des  Kreises  St.  Wendel.
Durch  die  Herzoglich  Coburgsche  Regierung  1824  ins  Leben  gerufen
und  mit  verschiedenen  Einnahmen,  auch  mit  dem  Ertrage  einer  bei
            
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