Begräbiiißlade zu Neukirchen (Mörs),
1809 errichtet, 1837 staatlich genehmigt. Monatlicher Beitrag 1 Sgr.
Sie hat 200 Mitglieder und zahlt 10—20 Thlr. Sterbegeld. Ver
mögen 1930 Thlr.
Begräbniß-Sorge-Gesellschaft zu Görlitz.
Dieselbe zählte im Jahre 1861 1956 Theilnehmer und hatte ein Ver
mögen von 15,837 Thlr.
v. BeguelinscheS VermLchtniß zu Swinemünde,
von Fräulein Luise v. Beguclin zu Beuthcu a. O. (+ 1840) her-
rührend. Sie setzte den Armen zu Swinemünde ein Legat von 2000
Thlr. aus und überließ dem Magistrat die Verwendung desselben, nach
dessen bester Einsicht.
Christoph Be hm,
Gerichtsverwandler zu Königsberg und seine Gattin Anna, geb.
Grube, vermachten im Jahr 1620 für zwei hülfsbedürstige Studirende
5000 Mark ober 3333 Fl. 10 Gr. Die eine Hälfte des Kapitals
besitzt der akademische Fonds, die andere Hälfte steht bei dem Magistrat
zu Königsberg. Das akademische Stipendium soll einem tüchtigen und
gelehrten Studirenden der Theologie lutherischer Religion, der nicht
unter 22 Jahr alt sein darf, vergeben werden. Die Blutsfreunde der
Stifter und die Familien des Dr. Joh. Beh mer, des Peter Schön-
feld, des Christoph Grube, Friedrich Grube und Aegidi Grube,
Friedrich Behm, Hans Fed aran, George Fetzelb haben bei der
Verleihung den Vorzug. In deren Ermangelung können andere qua-
lifizirte Jünglinge aus Königsberg, event, aus Preußen, insonderheit
die Söhne von Pastoren, zum Genuß gelangen. Der Kapitalfonds
betrug im Jahre 1838 525 Thlr., das akademische Stipendium jähr
lich 20 Thlr. (Koch II. 549).
Be hu is ch sches Legat zu Oels.
Die jährlichen Zinsen werden mit 45 Thlr. an die Armen der Stadt
Oels vertheilt.
v. Behr,
Major a. D., auf Lützow bei Schwerin in Mecklenburg überwies dem
jetzigen Ostpreußischen Ulanen-Regiment Nr. 8. bei der am 29. März
1865 in Elbing stattgefundenen Feier seiner 50 jährigen Stiftung
1000 Thlr. mit der Bestimmung, daß die davon aufkommenden Zinsen
der Mannschaft zu nützlichen Zwecken zu gute konnncn sollen.
Friedrich Behr,
der Aeltere, Erbherr auf Schlack, und dessen Gattin Emerentia Be
nigna, geb. v. Schwerin, widmeten am 24. Juni 1641 zum Zweck
eines Stipendi! für zwei Studirende eine Hypothek auf das nahe bei
Königsberg gelegene kölmische Gut Rotenau, so daß die eine Hälfte
einem Professorcn-Sohnc, die andere einem gebornen Kurländer zu
fallen, die Kollation der erstem der Universität, der andern der Familie