721
ber Gesellschaft Theil nehmen zu lassen. Dieser Gewinn-Antheil soll
zur Verbesserung der Lage cmeritirter Lehrer verwendet und nach Ver
haltn^, wie jede Kategorie sich bei der Gesellschaft versichern wird,
zur Berthe,lung kommen. Die Bertheilung für emeritirte Geistliche
reffortirt von dem Konsistorium, für die emeritirten Lehrer von der Re
gle, ung. Die Zahlungen werden durch die Haupt-Instituten- und
Kommunalkasse zu Potsdam geleistet.
UnterstütznngS-FondS für Hebammen zu Berlin
».xssistt Äfftistösr.»
°us dessen Zinsen an dortige Hebammen, welche wegen hohen Alters
°d-r Krankheit nicht mehr erwerbsfähig find. fortlaufend- jährliche
Unterstützungen gezahlt werden sollen. Erwerbsunfähig gewordene Heb
ammen haben sich schriftlich zu melden; das Polizei-Präsidium wird
unter den Bewerberinnen diejenigen, welche die Bedürftigsten und Wür-
mgstcn sind, zunächst berücksichtigen. S. H au ckschen Unterstützungs-
UnterstützungS-Fond« für hülfsbedürftige Pfarrer und Lehrer im Reg. Bezirk
Arnöberg.
Für beide Konfessionen bestimmt, von der Regierung verwaltet, hat er
"n jährliche Einnahme von 352 Thlr.
Unterstützung« Fonds für Hlllfs-Lehrer und Lehrerinnen zu Berlin,
°n solchen Privat-Schulcn des Orts, in denen Kinder für Rechnung
°er Kommune unterrichtet werden. Ein städtischer Fonds von 6000
ist • slUÖ à" Weihnachten außerordentliche Gratifikationen in der
^e,se bewilligt werden, daß Lehrer auf Höhe von 30, Lehrerinnen
ms zu 15 Thlr. bedacht werden.
UnterstützungS-Fond« für Schulen in den kleinen Städten de« Reg.-Bezirks
Königsberg.
ist aus den Tranksteuer-Gefällen der kleinen Städte gebildet und
m dem jetzigen Zwecke durch Kab.-Ordre vom 16. Oktober 1817 be-
Verwaltet wird er von der Regierung zu Königsberg. Iähr-
"che Emnahme 541 Thlr.
Unterstütznngs-Fonds und Preis-Stiftimg der Stadt Berlin für Studirende.
l-7/'ê Doni 1. Januar 1836 ab hatten die städtischen Behörden vor-
uusig auf 5 Jahre die Summe von 600 Thlr. jährlich bewilligt, um
derselben halbjährlich Unterstützungen an bedürftige und würdige
^lud,rende der dortigen Universität in Raten von 25 Thlr. zu ver-
hen Auf Veranlassung der Feier des 50 jährigen Bestehens der
, IDei f^ät beschlossen die Kommunal-Behörden, zwei Stiftungen zu er
sten, von denen die eine 300 Thlr. jährlich aus Kommunalmitteln
k ey . w Ct . Preisen für die besten Preisschriften, welche von Studirenden
,u sàDersität über die zu diesem Behufe von jeder der vier Fakultäten
Uni ánden Preis-Aufgaben geliefert werden würden, aussetzte, wäh-
o durch die andere Stiftung der bisher aus städtischen Mit-
'Orruß. Landbuch.